11ER: Die Partie gegen Saarburg letzten Sonntag war nichts für schwache Nerven. Ihre Mannschaft hat zur Halbzeit 3:0 geführt und dann doch noch verloren. Was ist schief gelaufen?
Daniel Will: Wir müssen durch Marcel Mühlen, der am Torwart scheitert, das 4:2 machen. Saarburg hatte sehr viel Standards, einige hätten vermieden werden müssen. Da haben wir die falschen Entscheidungen getroffen. Einstellung und Moral waren in der zweiten Halbzeit nicht mehr so da. Wenn man 3:0 führt, darf man so ein Spiel nicht verlieren, ganz klar.
11ER: Wir schätzen Sie den Gegner ein?
Will: Igel hat noch kein Spiel verloren und kommt vor allem über seine Mentalität. Sie sind spielerisch gut und agieren taktisch diszipliniert. Mit Patrick Zöllner hat Igel einen erfahrenen und gut ausgebildeten Trainer. Sie haben eine große Kompaktheit.
Will: Igel hat noch kein Spiel verloren und kommt vor allem über seine Mentalität. Sie sind spielerisch gut und agieren taktisch diszipliniert. Mit Patrick Zöllner hat Igel einen erfahrenen und gut ausgebildeten Trainer. Sie haben eine große Kompaktheit.
11ER: Wie zufrieden sind Sie mit der bisherigen Saison?
Will: Die ersten drei Spiele haben wir gewonnen, da war ich auf jeden Fall zufrieden. Beim 1:4 in Euren haben wir fast alles vermissen lassen. Wenn man das Spiel gegen Saarburg in Betracht zieht, dann hätten es mindestens ein, wenn nicht sogar drei Punkte mehr sein können. Das Team ist intakt, personell gut aufgestellt. Das Gesamtkonzept passt.
Will: Die ersten drei Spiele haben wir gewonnen, da war ich auf jeden Fall zufrieden. Beim 1:4 in Euren haben wir fast alles vermissen lassen. Wenn man das Spiel gegen Saarburg in Betracht zieht, dann hätten es mindestens ein, wenn nicht sogar drei Punkte mehr sein können. Das Team ist intakt, personell gut aufgestellt. Das Gesamtkonzept passt.
11ER: Was tun Sie in einer solchen Situation wie nach dem Saarburg-Spiel?
Will: Wir haben analysiert, woran es gelegen hat und ich hoffe, dass die Jungs jetzt wach werden. Mit solchen Nachlässigkeiten bringen wir uns um die Früchte unserer eigenen Arbeit. Wir brauchen jetzt wieder ein Erfolgserlebnis.
Will: Wir haben analysiert, woran es gelegen hat und ich hoffe, dass die Jungs jetzt wach werden. Mit solchen Nachlässigkeiten bringen wir uns um die Früchte unserer eigenen Arbeit. Wir brauchen jetzt wieder ein Erfolgserlebnis.
11ER: Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie gut und erfolgreich Fußballspielen kann. Woran liegt es, dass sie das derzeit nicht umsetzen kann?
Will: Ich denke, dass es eine mentale Sache ist. Vielleicht ist bei einigen Spielern das Selbstverständnis zu hoch, denn fußballerisch und auch vom Zusammenhalt her sind wir gut aufgestellt. Das Problem liegt darin, dass wir nicht dagegenhalten, wenn wir gegen Teams spielen, die sich bei jeder Aktion selbst pushen und dann über sich hinaus wachsen. Das kannst du auch nicht trainieren und wir können deswegen auch keinen Mentaltrainer einstellen.
11ER: Ein Vorteil ist, dass man auf Unterstützung aus der ersten Mannschaft zurückgreifen kann, wenn genug Alternativen vorhanden sind. Welche Spieler sind das in aller Regel?
Will: Wir brauchen die Unterstützung aus der ersten Mannschaft. Zuletzt haben Ruben Herres, Benjamin Arnold, Adrian Ziewers oder Kader Touré bei uns gespielt. Das sind Spieler, die Spielpraxis brauchen, die sie aufgrund von Verletzungen oder anderen Dingen nicht immer bekommen. Das sind Perspektivspieler für die Rheinlandliga, die uns natürlich weiter bringen. Auf der anderen Seite spornt das auch den Gegner an.
Will: Wir brauchen die Unterstützung aus der ersten Mannschaft. Zuletzt haben Ruben Herres, Benjamin Arnold, Adrian Ziewers oder Kader Touré bei uns gespielt. Das sind Spieler, die Spielpraxis brauchen, die sie aufgrund von Verletzungen oder anderen Dingen nicht immer bekommen. Das sind Perspektivspieler für die Rheinlandliga, die uns natürlich weiter bringen. Auf der anderen Seite spornt das auch den Gegner an.