11ER: Zwei Spiele, vier Punkte – wie zufrieden sind Sie mit dem Saisonstart der DJK St. Matthias Trier II?
Dominik Müller-Wintersig: Grundsätzlich bin ich mit dem Saisonstart sehr zufrieden. Allerdings schmerzt das Unentschieden gegen Tawern jetzt ein bisschen mehr, weil dort aufgrund der Chancen drei Punkte verdient gewesen wären. Insgesamt sind aber auch die vier Punkte zufriedenstellend.
11ER: Ihre Mannschaft besteht aus vielen jungen Spielern, hat aber weiterhin erfahrene Routiniers wie DJK-Dauerbrenner Andreas Schirmer in den Reihen. Wie sehen Sie Ihr Team für die B-Klasse aufgestellt?
Müller-Wintersig: Wir sind auf jeden Fall gut aufgestellt und diese Mischung ist sehr, sehr gut. Wir haben einen großen Kader und 26 Spieler zur Verfügung. Jeder einzelne genießt mein volles Vertrauen und wir können in jedem Spiel ohne einen großen Leistungsabfall wechseln. Das spricht für die Mannschaft und wir sind gut für eine lange Saison aufgestellt. Spieler wie Andreas Schirmer, der auf und neben dem Platz seine Qualitäten unter Beweis stellt, sind sehr wichtig für das Gesamtkonstrukt.
11ER: Gibt es trotz des großen Kaders eine Zusammenarbeit mit der ersten Mannschaft oder arbeiten beide Teams getrennt voneinander?
Müller-Wintersig: Sowohl wir als auch unsere Erste haben ihren eigenen Kader aufgestellt. Das bedeutet aber nicht, dass Spieler, die bei der Ersten aufgrund von Verletzungen etc. hintendran stehen, nicht bei uns Spielpraxis sammeln. Der Durchfluss und die Kommunikation mit Ahmed Boussi und dem gesamten Trainerteam ist super und offen. Wir verstehen uns gut und es macht Spaß, zusammenzuarbeiten.
11ER: Sie bringen als Trainer Bezirksliga-Erfahrung aus Zewen mit. Worauf legen Sie besonderen Wert?
Müller-Wintersig: Mir ist das Gemeinsame wichtig. Jeder Spieler soll sich beteiligen und integrieren. Ich will, dass wir eine Mannschaft sind, in die sich jeder einbringt – ich möchte nicht einfach alles vorgeben. Ich habe natürlich gewisse Vorstellungen, wie es auf dem Platz aussehen soll und die Jungs machen es bisher gut. Wir wollen versuchen, kontrolliert von hinten nach vorne zu spielen und Situationen spielerisch zu lösen. Das ist meiner Meinung nach ligaunabhängig möglich. Fußball bleibt unser Hobby, doch wenn wir zusammen auf dem Platz stehen, sei es bei Trainingseinheiten oder Spielen, wollen wir konzentriert arbeiten und das Bestmögliche rausholen. Darauf lege ich als Trainer den Fokus.
11ER: Im nächsten Spiel wartet der FSV Trier-Kürenz, der in den ersten beiden Partien noch keine Punkte verbuchen konnte. Die direkten Duelle der Vorsaison waren aber hart umkämpft. Mit was für einem Gegner rechnen Sie am Sonntag?
Müller-Wintersig: Es wird ein schwieriges Spiel, bei dem der Fußball ein bisschen hinten ansteht. In der letzten Saison waren es enge Spiele und ich denke nicht, dass der Tabellenplatz von Kürenz aussagekräftig ist. Sie führten gegen Tawern mit 3:0, was zeigt, dass sie Qualität in der Mannschaft haben. Ich kenne Stephan Wicht noch aus meiner Zeit in Tarforst und weiß, dass seine Mannschaften im positivsten Sinn eklig zu bespielen sind.
11ER: Wie wird Ihr Team am Wochenende besetzt sein?
Müller-Wintersig: Wir können aus einem vollen Kader schöpfen, was aber auch heißt, dass der ein oder andere bei der dritten Mannschaft Einsatzzeiten sammeln wird. Unsere erste Mannschaft spielt schon am Samstag gegen Schoden, vielleicht ist da noch jemand dabei, der zu uns kommen könnte. Wir haben aber auch so mehr als genügend Spieler.
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