Mit einem 1:0-Sieg wahrt der FSV Salmrohr seine minimalen Chancen auf den zweiten Tabellenplatz.




In der Spitzenpartie zweier punktgleicher Tabellennachbarn übernahm Salmrohr früh die Initiative. Scheiterte Louis Thul mit einem Alleingang noch an den eigenen Nerven (25.), so machte es Oliver Mennicke in der 34. Minute besser, als der Angreifer den FSV eine Vorarbeit von Jan Brandscheid nach einer schnellen Umschaltaktion mit seinem siebten Saisontreffer in Führung brachte. Es sollte das einzige Tor des Tages bleiben. Tawern antwortete zwar mit zwei guten Einschussmöglichkeiten. Doch Dominik Thömmes im Salmrohrer Kasten reagierte bei der Aktion von Marco Ihl sowie einem Kopfball von Idris Lataev stark. Tawerns Trainer Benny Leis konstatierte, dass „wir auch in diesem Spiel einen Lernprozess durchmachen mussten. In der ersten Halbzeit haben wir den nötigen Esprit vermissen lassen, waren oft zu weit weg. Das 1:0 zur Pause ging auch so in Ordnung. In der zweiten Halbzeit haben wir es deutlich besser gemacht und hätten eigentlich einen Punkt verdient gehabt. Dennoch Kompliment an die junge Mannschaft, wie sie so viele Ausfälle weggesteckt hat.“ Salmrohrs Coach Rudi Thömmes befand, dass „die Mannschaft zumindest über weite Strecken eine Reaktion auf das 1:2 von Lüxem gezeigt hat. Wir haben heute mehr dagegengehalten, doch es hätte auch 4:4 ausgehen können. Zur Halbzeit müssen wir 3:0 führen. Wesentlichen Anteil am Sieg hatte mein Sohn Dominik, der dreimal im Tor in höchster Not glänzend reagiert hat. Wir waren die glücklichere Mannschaft heute.“ Thömmes merkte jedoch an, dass seine Mannschaft es in der zweiten Halbzeit zum dritten Mal in Folge nicht geschafft habe, die Leistung der ersten Halbzeit zu wiederholen. „Denn da haben wir schnell, direkt und zielstrebig gespielt.“

Foto: Sandra Maes