Auf die Salmtal-Elf wartet in dieser Woche ein schweres Programm, wenn man nach dem Rheinlandpokal-Halbfinale den Tabellensechsten Ahrweiler empfängt. Dieser gewann das Hinspiel mit 6:1 und will auch im Rückspiel dreifach punkten.

Der FSV Salmrohr konnte am vergangenen Wochenende in Kirchberg zwar den vierten Punktgewinn aus den letzten fünf Spielen verzeichnen, doch als wirklichen Erfolg kann man dies nicht bewerten. Der Grund: Nach dem Sieg gegen Eisbachtal folgten drei Punkteteilungen und die Niederlage gegen Schlusslicht Niederroßbach – eine Ausbeute, mit der man in der Tabelle praktisch auf der Stelle tritt. Dabei dürfte ein Sprung nach oben das Ziel der Salmrohrer sein, die weiterhin in Schlagdistanz zu den Abstiegsrängen liegen. 

Auch der kommende Gegner Ahrweiler BC kann mit den 2024er-Leistungen nicht vollauf zufrieden sein. Der ABC verzeichnete aus neun Restrundenspielen nur zwölf Punkte und rutschte dadurch auf den fünften Tabellenplatz ab. Verloren ist jedoch noch nichts: Der Drittplatzierte Mülheim-Kärlich hat nur zwei Punkte mehr auf dem Konto und bei acht Zählern Rückstand auf Primus Schneifel ist auch der Meistertitel möglich. Vorausgesetzt, man findet zur eigenen Konstanz zurück und fährt nun Woche für Woche drei Punkte ein. Den Auftakt machte das 2:0 gegen den VfB Wissen, drei weitere sollen nun im Salmtal folgen.

Salmrohr steht damit vor einer schweren Hürde. Zum einen empfängt man einen hochmotivierten Gegner, dem man 6:1 im Hinspiel unterlag, zum anderen benötigt man im Kampf um den Klassenerhalt jeden Punkt. Erschwerend kommt hinzu, dass am Mittwoch noch das Rheinlandpokal-Halbfinale gegen den TuS Koblenz anstand, was Kräfte kostete (auch Ahrweiler absolvierte ein Pokalspiel, traf am Mittwoch auf die SG Schneifel). Man darf also gespannt sein, wie sich der FSV am Samstagnachmittag vor eigenem Publikum präsentiert.

Salmtal-Salmrohr, Sa., 13.04., 15.30h