Beide Derbykontrahenten treffen nach jeweiligen Erfolgserlebnissen aufeinander.
Igel-Liersberg siegte in Utscheid mit 1:0 und der SV Sirzenich setzte sich mit dem gleichen Ergebnis zu Hause gegen Dhrontal-Weiperath durch. Die Tabellenkonstellation verbesserte sich dadurch nur marginal. Während der SVS einen Sprung von 13 auf Platz zehn vollzog, steckt Igel-Liersberg noch immer auf einem Abstiegsplatz fest. Trainer Dominik Wintersig: „Mit dem SV Sirzenich erwarten wir eine junge und motivierte Truppe, die auch spielerische Qualität mitbringt. Es ist ein Spiel mit Derbycharakter, demnach wird es voll zur Sache gehen. Wir wollen die positive Stimmung aus dem Utscheid-Spiel nutzen und nachlegen. Jeder Spieler sollte 100 Prozent Motivation mitbringen, ohne diese Leistung geht es nicht.“ Max Meyer, Tim Höfer (verletzt) und Lukas Görgen (private Gründe) müssen passen. Erleichterung pur herrschte nach dem Minimalistensieg gegen die SG Dhrontal nach dem Aufsteigerduell beim SV Sirzenich. „Weil wir diesmal spielerisch nicht überzeugt haben, war der Sieg gar nicht hoch genug zu bewerten. Auch, weil uns nach wie vor etliche Ausfälle drücken. Es war ein erster Schritt raus ins Mittelfeld. Doch jetzt muss es weiter gehen. Igel hat in Utscheid gewonnen, wir nehmen den Gegner deshalb sehr ernst und wollen auch dort punkten“, sieht Sirzenichs Trainer Till Schweitzer Parallelen. Der 40-jährige Coach des SVS erwartet ein kampfbetontes Spiel, bei dem „das Sportliche hoffentlich im Vordergrund steht“. Die Personalsituation bleibt indes weiter angespannt. Kilian Düpré laboriert an Leistenproblemen und droht in der Innenverteidigung auszufallen, Kevin Endres fehlt weiterhin verletzt. Ob es die arbeits- bzw. studienbedingt oft abwesenden Josha Niederprüm und Elias Raithel pünktlich zum Spiel schaffen, war zum aktuellen Zeitpunkt am Mittwoch noch nicht zu 100 Prozent geklärt.
TR-Zewen, Sonntag, 13.10., 15.30h
Foto: Sandra Maes