Mit dem FSV Tarforst empfangen die Saartaler den nächsten ganz dicken Brocken auf eigenem Platz.

Nach dem „zu hoch ausgefallenen 1:6“ (O-Ton Philip Kramp, Sportlicher Leiter der SG) beim FSV Salmrohr vergangenen Freitag galt es in Schoden, Irsch, Ockfen und Trassem sich neu zu orientieren und einmal kräftig durchzuschnaufen. „Die Niederlage liest sich katastrophal, ja. Salmrohr war sehr effektiv, uns hat mit dem Fehlen von Domme Lorth der Überraschungseffekt im Angriff gefehlt“, machte Kramp die deutliche Schlappe auch am Fehlen einiger Leistungsträger fest. „Mit Tarforst haben wir das nächste Schwergewicht vor der Brust. Doch wir hoffen darauf, ihnen den ersten Punkt abzuzwacken. Mit Salmrohr vorigen Freitag und Tarforst am Samstag hatten oder haben wir es mit den beiden aus meiner Sicht absoluten Titelfavoriten zu tun. Tarforst hat einen extrem guten Kader. Da sollten wir top motiviert sein, denn auch wir wollen oben dranbleiben“, so der Sportchef. Personell gibt es Entwarnung bei einigen Stammspielern. So stehen Tobias Baier (aus Urlaub), Dominik Lorth (kommt aus einer Erkältung zurück) und Bastian Hennen (fehlte in Salmrohr krankheitsbedingt) wieder zur Verfügung. „Bastian ist vielleicht nicht mehr der schnellste in seinem Alter, doch er verfügt über ein super Stellungsspiel und erkennt in der Abwehr gewisse gefährliche Situationen“, weiß Kramp. Der 42-jährige Hennen gilt als einer der ältesten Spieler der Bezirksliga. Etatmäßig, so der Sportchef, seien Elias Rüttjes (auch auf der Sechs), Linus Biringer, Julian Thielen und Felix Guckeisen in der Abwehrkette eingeplant. Guckeisen liegt aber wegen eines Muskelfaserrisses auf Eis. Mit einer ähnlichen Verletzung plagt sich Max Jakobs herum, auch der ist in der Defensive eingeplant. Lucas Jakobs laboriert nach wie vor an einer Schambeinentzündung. Zwar hatte Nico Ockfen – ein weiterer Abwehrakteur – zuletzt wieder auf dem Platz gestanden, doch nach einer Entzündung im Knie sei der 24-Jährige noch nicht wieder bei 100 Prozent. Für Tarforsts Trainer Patrick Zöllner gilt auch für die Parte in Schoden die Prämisse, zielstrebig nach vorn zu spielen und den nächsten Dreier einzufahren. „Für uns wird es auch ein schwieriges Spiel, weil Schoden eine gute Mannschaft ist. Sie haben offenbar weniger Verletzte als in der vorigen Saison und sind gut unterwegs. Wir wissen um die Qualitäten ihrer Offensive.“ Wie der 50-Jährige betont, will er in Schoden selbst einen offensiv ausgerichteten und technisch guten Fußball spielen lassen, aber vor allem das eigene Spiel durchziehen. „Wir wollen Offensivakzente setzen und den nächsten Sieg generieren“, ist die Marschrichtung für den Tarforster Coach klar. Personell ist das Team besser aufgestellt als zuletzt gegen die SG Wiesbaum. Während Matthias Finsterwalder noch im Urlaub weilt, kommen Torwart Felix Kloy und Luca Heintel zurück.

Schoden, Samstag, 13.9., 17.30h