Für beide Mannschaften geht es im Derby um den Nachweis der Ligatauglichkeit und darum, das drohende Abstiegsgespenst schnell zu verjagen.

Denn beide Teams haben sich nach einer Niederlagenserie an den Rand der Abstiegszone gebracht. Der SV Konz wartet Jahres übergreifend seit sechs Spielen auf einen Sieg, generierte in diesem Zeitraum nur ein einziges Pünktchen (1:1 in Rascheid). Dem Negativtrend entgegenwirken sollen hätte die Partie vergangenen Sonntag bei der SG Laufeld, doch die intensiven Regnfälle auf den Plätzen der SG verhinderten eine Austragung und so eine mögliche Kehrtwende. Die soll und muss jetzt im Derby gegen die SG Langsur her. Gegen den punktgleichen Tabellennachbarn (je 23 Zähler) zählt nur ein Sieg. „Wir müssen energischer verteidigen, vorn mehr Kaltschnäuzigkeit beweisen und eine gewisse Balance zwischen Abwehr und Angriff hinbekommen“, ist sich SVK-Coach Oliver Hongla der schwierigen Lage bewusst. Für den im Urlaub weilenden Stammtorwart Jordan Nkamgove wird aller Voraussicht nach Daniel Haas wieder zwischen die Pfosten rücken. Die Vereinigten aus Langsur, Zewen und Igel-Liersberg haderten zuletzt mit zu vielen Gegentoren und dem ausbleibenden Erfolg. Die Schweicher Mosella erwies sich beim Heimspiel an Ostermontag als zwei Nummern zu groß (1:6), doch jetzt müssen Punkte her, wie Trainer Dominik Wintersig durchblicken lässt. In diesem Kalenderjahr gelang der SG noch kein Sieg, lediglich zwei Unentschieden (Schillingen und Tawern, jeweils 1:1) stehen auf der Vita. Bei den drei Niederlagen war man chancenlos. Für Wintersig und das Team sei das Aufeinandertreffen mit dem SVK ein „absolutes Sechs-Punkte-Spiel. Da ist ein Dreier oberste Pflicht. Wir hatten zwei gute und intensive Trainingseinheiten und sind voll fokussiert.“ Der 32-Jährige, der das Team im Winter nach dem Rücktritt von Patrick Zöllner übernommen hatte, erwartet mit Konz einen top motivierten und voller Ehrgeiz inspirierten Gegner. „Nach den Niederlagen zuletzt muss es wieder unser Anspruch sein, mit Wille, Einsatzbereitschaft und entsprechendem Zweikampfverhalten dagegenzuhalten, aber auch unsere spielerischen Fähigkeiten ins Spiel zu bringen. Das A und O ist, besser zu verteidigen.“ Lars Wagner hatte sich im Spiel in Lüxem (1:3) verletzt und fällt erneut mit Bänderriss und Verdacht auf Knorpelschaden am Sprunggelenk auf unbestimmte Zeit aus. Wintersig darf zumindest wieder auf die aus Urlauben zurückkehrenden Merlin Bauer und Max Meyer zurückgreifen.  

Konz, Samstag, 6.4., 17.30h

Foto: Sandra Maes/Archiv