Der Aufsteiger aus Wittlich hat sich nach schwierigem Saisonstart längst in der Bezirksliga etabliert und seit vier Spielen nicht mehr verloren. Sirzenich reist mit ähnlichen Ambitionen an, muss zuvor allerdings noch im Nachholspiel gegen Niederemmel ran.

Der SV Wittlich steht nach neun Spieltagen mit 14 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz. Dabei benötigte der Aufsteiger einige Wochen, um in der neuen Liga richtig anzukommen. Aus den ersten fünf Spielen holte Wittlich lediglich vier Punkte, seither zeigt die Formkurve jedoch deutlich nach oben: St. Matthias (3:1), Saartal (2:1) und Trier-Irsch (3:1) wurden nacheinander geschlagen, ehe der SVW dem FSV Salmrohr am vergangenen Wochenende beim 1:1 einen Punkt abnahm. Zehn Zähler aus den vergangenen vier Partien sprechen für die aktuelle Stabilität.

Sirzenich kommt vor dem Nachholspiel gegen Niederemmel auf zwölf Punkte aus acht Partien. Das Duell fand erst nach Redaktionsschluss statt und ist in dieser Einordnung deshalb noch nicht berücksichtigt. Zuvor hatte der SVS auf Siege gegen Trier-Irsch (3:2) und Ruwertal (2:1) eine 4:6-Niederlage in Salmrohr sowie zuletzt ein 1:1 gegen Lüxem folgen lassen. Damit bewegt sich die Mannschaft trotz des personellen Umbruchs weiter in der oberen Hälfte des breiten Mittelfelds.

Für Trainer Kevin Endres besitzt zunächst allerdings die Aufgabe unter der Woche Priorität: „Unser voller Fokus liegt auf dem Nachholspiel gegen Niederemmel. Sammeln wir dort drei Punkte, sind wir in einer besseren Tabellenposition und können selbstbewusst nach Wittlich fahren. Wittlich ist ein super Aufsteiger und hat offensiv brutale Qualität. Da müssen wir defensiv die Grundtugenden vom Spiel gegen Lüxem abrufen und sicher stehen. Offensiv müssen wir wieder mehr Spritzigkeit zeigen und unsere Möglichkeiten wegmachen.“

Wittlich, So., 11.10., 15.00h

Foto: Archiv

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