Gegensätzlicher könnten die Vorzeichen kaum sein: Während Mayen seit sechs Partien auf einen Punkt wartet und am Tabellenende feststeckt, hat Morbach aus den vergangenen fünf Spielen 13 Punkte geholt. Entsprechend klar sind die Rollen vor dem Duell verteilt.
Die FV Hunsrückhöhe hat sich nach zwei Niederlagen gegen Eintracht Trier II (0:2) und Hochwald (1:4) eindrucksvoll gefangen. Auf Siege gegen Laubach (2:1), Kirchberg (4:2) und Bitburg (5:1) folgte ein 3:3 bei Untermosel, ehe Morbach am vergangenen Wochenende auch Schneifel mit 3:0 bezwang. Fünf Spiele ohne Niederlage und 13 von möglichen 15 Punkten haben die Mannschaft bis auf Rang vier geführt. Mit 20 Zählern ist die Spitzengruppe wieder in unmittelbarer Reichweite.
Davon ist Mayen derzeit weit entfernt. Der TuS gewann zwar Ende August spektakulär mit 5:4 in Linz, seitdem ging allerdings jede Partie verloren. Bitburg (0:5), Mülheim-Kärlich (0:6), Untermosel (0:1), Wirges (1:2), Schneifel (0:4) und zuletzt Immendorf (0:3) ließen den einzigen Saisonsieg schnell verblassen. Besonders offensiv läuft wenig zusammen: In diesen sechs Spielen gelang lediglich ein Treffer. Mit drei Punkten und 8:34-Toren bildet Mayen das Schlusslicht der Rheinlandliga.
Morbach reist damit als klarer Favorit an. Dennoch sollte gerade die Tabellenlage davor schützen, die Aufgabe zu leicht zu nehmen. Während die FVH ihre starke Serie fortsetzen und den Druck auf die Mannschaften vor ihr erhöhen kann, hat Mayen kaum nichts zu verlieren und wartet inzwischen seit mehr als einem Monat auf das nächste Erfolgserlebnis.
Mayen, Sa., 10.10., 17.00h
Foto: Archiv
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