14 Mal durfte der SV Eintracht Trier den Rheinlandpokal bereits in die Höhe recken und ist damit Rekordsieger des Wettbewerbs. Nach rund zehn Jahren Abstinenz könnte am Samstag vor heimischer Kulisse nun der 15. Pokalsieg folgen.

1982, 1984, 1985, 1990, 1997, 2001, 2007, 2008, 2009, 2010, 2011, 2013, 2014 und 2016 – 14 Mal gewann der SV Eintracht Trier den Rheinlandpokal bereits. In den letzten Jahren wurde es jedoch still um den Rekordsieger, der nun die Möglichkeit bekommt, die Wartezeit zu beenden – und das vor heimischer Kulisse. Schließlich findet das diesjährige Rheinlandpokalfinale am Samstag im Moselstadion statt. 

Mit dem TuS Koblenz wartet auf die Trierer ein alter Bekannter. Die Koblenzer spielen aktuell in der Oberliga, belegen dort Platz vier. In den vergangenen beiden Wochen blieben die Siege bei den Koblenzern aus, als man nicht nur der Kaiserlautern-Reserve unterlag, sondern auch im Lokalderby gegen den FC Rot-Weiss Koblenz (3:1). Beim SVE glückte die Generalprobe hingegen, als man den TSV Schott Mainz mit 2:0 schlug. Ein Fingerzeig an den kommenden Gegner war die dargebotene Leistung allerdings nicht. 

Klar ist: Der Trierer Hunger auf den Rheinlandpokal ist groß und im Moselstadion soll die zehnjährige Durststrecke endlich enden. Aufgrund der Ligenzugehörigkeit geht die Eintracht als Favorit ins Endspiel. Eine Garantie auf den Erfolg ist dies aber nicht. Zumal man den Koblenzern im letzten Aufeinandertreffen unterlag. So kegelte der TuS den SVE in der Rheinlandpokalsaison 2023/24 mit 0:1 im Viertelfinale aus dem Turnier. Eine Wiedergutmachung könnte am Samstag folgen.

Trier, Moselstadion, 23.05., 13.30h