Lange Zeit eng, aber am Ende umso deutlicher: Der FC Könen sicherte sich beim Gastspiel in Lampaden einen 7:3-Sieg über die SG Hochwald II.

Die Partie zwischen der Hochwald-Reserve und den Gästen aus Könen benötigte keine lange Anlaufphase. Mika Rörsch traf in der neunten Minute zur Führung der Gäste, die Turan Aliyev nur zwei Minuten später egalisierte. Könen legt erneut vor und ging durch Nicolas Schmitt abermals in Front (17.). Auch dieses Mal glichen die Hochwald-SG aus. Markus Puttbrese hatte in der 24. Minute zum 2:2 getroffen. Schluss war damit in Hälfte eins noch nicht, denn der FCK hatte noch einen im Petto: Marc Fußangel sorgte in der 38. Minute für die 3:2-Pausenführung des Favoriten.

Nach dem Seitenwechsel flachte die Partie nicht ab – ganz im Gegenteil: Auf das 4:2 für Könen durch Spielertrainer Marcel Herrig (52.) ließ Hochwalds Lucas Moody das 3:4 (54.) folgen. Im Anschluss spielte laut SGH-Coach Nour-Eddine Rasani dann aber nur noch eine Mannschaft: „In der ersten Halbzeit war es ein ausgeglichenes Spiel. Wir bewiesen eine gute Moral und kamen zweimal nach einem Rückstand zurück. Aus dieser Hälfte können wir viel Positives mitnehmen. Könen war aber sauberer in ihrem Spiel und auch zielstrebiger. In der zweiten Halbzeit blieb es bis zur 60. Minute ein ausgeglichenes Spiel. Wir hatten viele Verletzte und das spürte man irgendwann. Könen hatte richtig Lust auf Fußball und gewann auch in dieser Höhe verdient. Für uns war es letztendlich ein gebrauchter Tag.“

Ein Doppelschlag von Fußangel (67.) und Rörsch (72.) schraubte das Ergebnis binnen fünf Minuten auf 6:3 in die Höhe. Den Schlusspunkt zum 7:3-Endstand setzte Fatlum Pireci in der 77. Minute. Für Könens Herrig ein verdienter Sieg: „Die Jungs haben all unsere Vorgaben gut umgesetzt. Die drei Gegentore fielen über Standards, darunter ein direkter Freistoß, bei dem es nichts zu halten gab. Bei den anderen beiden waren wir ein bisschen schläfrig, aber daran können wir arbeiten. Abgesehen davon kann ich unseren Jungs nur ein Kompliment machen. Jetzt gilt es, im nächsten Spiel genauso weiterzumachen.“

Foto: Archiv/Sandra Maes