In den vergangenen Jahren spielten der SSV Ulm und der SV Eintracht Trier immer in verschiedenen Klassen. Nach mehreren Auf- und Abstiegen der Hausherren stehen sich beide Mannschaften nach fast vier Jahren erneut gegenüber.
Die Trierer Eintracht konnte nach dem Auswärtssieg beim 1. FC Kaiserslautern II keinen weiteren Dreier nachlegen und unterlag im Moselstadion vor über 5000 Zuschauern dem Spitzenreiter Kickers Offenbach. Während die Offenbacher dadurch ihre Führungsposition behaupteten, ging es für den SVE auf Platz sechs nach unten. Kein Beinbruch, aber eine ärgerliche Niederlage. Der Grund: Die Eintracht hatte zahlreiche gute Möglichkeiten und ließ diese teils leichtfertig verstreichen. So stand am Ende trotz Chancenplus eine Niederlage gegen effiziente Gäste. Wieder einmal, möchte man beim SVE fast sagen, denn die schwache Chancenverwertung kostete den Trierer in dieser Saison bereits einige Zähler. Besserung verspricht man nun beim Gastspiel im Donaustadion.
Der SSV Ulm hat außergewöhnliche Jahre hinter sich. 22/23 stieg der SSV in die 3. Liga auf und wurde dort auf Anhieb Meister. In der 2. Bundesliga ging es jedoch direkt wieder nach unten. Doch nicht nur das: Nach dem Abstieg in die 3. Liga folgte 25/26 gleich der Abstieg zurück in die Regionalliga. Und auch dort sieht es nicht rosig aus: Nach acht Spieltagen warten die Ulmer noch immer auf den ersten Saisonsieg und stehen mit vier Punkten auf dem letzten Platz der Südwest-Klasse. Zuletzt konnte man jedoch die Niederlagenserie stoppen und sich nach zwei Niederlagen einen späten Punkt in Sandhausen erkämpfen – ein Befreiungsschlag war dieser aber keineswegs.
Nach fast vier Jahren steht man nun erneut dem SV Eintracht Trier gegenüber. Ein Gegner, der einen weitaus besseren Start hatte und auf einen Dreier im Donaustadion aus ist. Nichtsdestotrotz wird und muss der SSV auch an diesem Wochenende alles daran setzen, den ersten Saisonsieg einzufahren und den freien Fall endlich zu stoppen.
Ulm, Sa., 26.09., 14.00h
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