Viele Abschlussmöglichkeiten, viele Zweikämpfe und am Ende ein glücklicher Sieger: Der TuS Mosella Schweich III revanchierte sich bei der SG Kenn II für die Hinspielniederlage und entführte drei Punkte vom Feller Rasen.
Die SG Kenn II konnte auf den jüngsten Erfolg gegen die SG Ruwertal Gutweiler II keinen weiteren Dreier folgen lassen. Im Derby unterlag die Zweitvertretung der Schweicher Dritten. Eine Niederlage, die Kenns Co-Trainer Björn Berens nicht nur dem Gegner zuschrieb: „Es war eine sehr ärgerliche Niederlage, aber eine, bei der wir uns an die eigene Nase fassen müssen. Beide Gegentore fielen aus leichten, vermeidbaren Fehlern. Wir hatten gute Chancen und kamen in der ersten Halbzeit mehrmals gut hinter die Kette. Da mangelte es aber zu oft am letzten Ball. In der zweiten Halbzeit hatten wir mehrere Eins-gegen-eins-Situationen, in denen sich Schweichs Torwart auszeichnen konnte. Es war also heute mehr für uns möglich.“
Peter Wallerath nutzte in der ersten Halbzeit einen Stellungsfehler der Hausherren zur Schweicher Führung (14.). Im zweiten Durchgang nutzten die Gäste einen von Kenn verlängerten Ball zum Angriff, den Pierre Nospers zum 0:2 vollendete. Nur eine Minute später brachte Valmir Xheladini den Aufsteiger wieder in Schlagdistanz. Zu mehr sollte es in der verbleibenden halben Stunde allerdings nicht reichen.
So durfte sich der TuS Schweich III nach zwei Niederlagen wieder über einen Dreier freuen. Vollauf zufrieden war Mosella-Coach Frank Lamberty mit der Darbietung seiner Elf allerdings nicht: „Kämpferisch und läuferisch war es eine super Leistung, doch spielerisch gab es – wie in den letzten Wochen – Luft nach oben. In der zweiten Halbzeit gab es einige Situationen, mit denen wir das Spiel frühzeitig hätten entscheiden können. Da muss ich der Mannschaft einen Vorwurf machen. So mussten wir dann bis zur letzten Minute zittern. Hält unser Torwart in drei, vier Situationen nicht sehr gut, geht das Spiel unentschieden aus.“
