Mit einem 4:1-Erfolg im Derby gegen den SV Tawern bleiben die Zewener Nichtabstiegshoffnungen am Leben.




Mit einem 20-Meter-Sonntagsschuss unter die Latte schoss Erik May die Hausherren mit 1:0 in die Pause (31.). Philip Kartz erhöhte kurz nach Wiederbeginn mit einer tollen Direktabnahme auf 2:0 (47.). Per Foulelfmeter brachte Idris Lataev den SVT ins Spiel zurück. Mit zwei blitzschnellen Umschaltaktionen legten Marvin Kugel (89.) und Eric Pasucha (90.+1) den Deckel spät für die Castello-Elf drauf. Zewens Co-Trainer Daniel Maes traf folgende Einschätzung. „Wir haben von Anfang an gut gegen den Ball gearbeitet und defensiv stabil gestanden. Mit entscheidend war, dass wir mit der ersten Aktion nach dem Wechsel das 2:0 nachlegen konnten. Nach dem aus meiner Sicht umstrittenen Elfer gegen uns war Tawern am Drücker. Es war ein Sieg der Moral und eines gut funktionierenden Kollektivs.“ So richtig angefressen war Tawerns Trainer Benny Leis nach dem Derby. „Wir agierten zu statisch, hatten zu wenig Bewegung in unserem Offensivspiel und vor allem keine Räume gefunden, die wir bespielen konnten. So konnten wir nur selten Torgefahr ausstrahlen, waren nicht gallig und gierig genug. Das Spiel hatte für manchen Spieler augenscheinlich Freundschaftsspielcharakter. Den Eindruck hatte ich über die gesamte Spielzeit. Das haben wir nicht ablegen können. Keiner besaß annähernd Normalform. Klar, dass wir mit dieser Mentalität nicht zufrieden sein können.“ Während der SV Tawern auf Rang fünf verbleibt, schöpfen die Vereinigten aus Zewen, Igel-Liersberg und Langsur wieder Hoffnung im sportlichen Überlebenskampf. Es bleibt mega spannend im Tiefgeschoss der Liga.

Foto: Sandra Maes