Während das Pendel bei der DJK stark nach unten tendiert, kehrten die Serrig-Saarburger nach einer kleinen Schwächephase mit einem 3:0-Erfolg gegen den TuS Schillingen wieder in die Spur zurück.
Pluwigs Trainer Uwe Wess räumte Fehler ein. „Es waren unübersehbare Abstimmungsfehler zu erkennen. Zumal hat Tarforst die viel zu großen Abstände zwischen den Ketten ausgenutzt. Zudem haben wir viel zu wenig Druck entwickelt.“ Gegen den Tabellendritten soll nun wieder alles anders, alles besser werden. Der Coach hat den Ernst der Lage längst erkannt. „Wenn es uns nicht schleunigst gelingt, wieder in die Punkte zu fahren, wird es zunehmend schwieriger. Bis Platz sieben ist alles in der Verlosung. Die halbe Liga steckt im Abstiegskampf. Für uns zählt jeder Punkt.“ Wie Wess durchblicken lässt, braucht das Team eine bessere Kommunikation auf dem Platz. „Wir müssen vor allem die einfachen Tore vermeiden, aber auch zielführende Entscheidungen vor dem Tor treffen und wieder mehr Spaß am Kicken haben. Die Verunsicherung schnell abzustreifen und seriös zu agieren, gepaart mit dem Abrufen der Grundtugenden, ist vordergründig. Wir müssen jetzt liefern.“ Aus unterschiedlichen Gründen fehlen Maurice Föhr (beruflich in Münster), Christopher Monzel (familiäre Gründe) und Christian Vox (Operation). Wess hofft auf den Einsatz von Julian Müller (aus dem Urlaub zurück) und Artur Krapp (fehlte zuletzt krankheitsbedingt). Nach zwei Niederlagen am Stück sind die Serrig-Saarburger wieder erfolgreich unterwegs. Das 3:0 gegen bis dato fast unbezwingbare Schillinger wurde erst in den letzten fünf Minuten unter Dach und Fach gebracht. Leo Vennemann avancierte zum Matchwinner. „Der Sieg war auf jeden Fall verdient, weil wir die spielbestimmende Mannschaft waren, viel Ballbesitz sowie schon in der ersten Halbzeit größere Torchancen hatten. Da sind wir dreimal in Eins-gegen-eins-Situationen am Torwart von Schillingen gescheitert. Mit dem 1:0 war der Knoten dann geplatzt“, ließ Co-Spielertrainer Johannes Carl die Partie kurz Revue passieren. Geht es nach den Trainern Sebastian Lorenz und Carl, soll in Pluwig eine neue kleine Erfolgsserie beginnen. Im Hinspiel blieb die SG mit 3:1 obenauf. „Wir spielen auf Sieg, doch Sebastian und ich sind uns auch darüber einig, dass Pluwig völlig überraschend da unten steht. Sie kommen übers Kollektiv und treten mannschaftlich geschlossen auf. Wir möchten die gute Leistung gegen Schillingen bestätigen und drei weitere Punkte einfahren“, weiß Carl um die Ambition der Mannschaft. Weil Raphael Bernard noch verletzt ist (Bänderriss?), steht auch in Pluwig Fabrice Boos wieder im Kasten.
Pluwig, Sonntag, 19.4., 14.30h
Foto: Archiv/Sandra Maes
