Vor dem Derby mit dem SV Tawern steht den Vereinigten aus Zewen, Igel-Liersberg und Langsur das Wasser bis zum Hals. Nach zehn Partien ohne Sieg rangiert das Team von Mosel und Sauer seit Wochen auf einem der Abstiegsplätze.
Vergangenen Sonntag gab es auch in Lüxem nichts zu holen, obwohl man nah an einem Remis dran war. Der für den urlaubenden Cheftrainer Stefan Castello in Lüxem eingesprungene Assistent Daniel Maes konstatierte einen guten kämpferischen und läuferischen Auftritt. „Vor allem in der zweiten Halbzeit hatten wir einige sehr gute Einschussmöglichkeiten. Wir haben das Herz auf dem Platz gelassen. Doch die Niederlage tut weh, weil das Ergebnis trotz einer guten Leistung enttäuschend war. Wir hatten Minimum ein Unentschieden verdient. Doch so ist Fußball. Wenn man unten steht, hat man oft kein Glück.“ Gegen Tawern ist man zwar erneut Außenseiter, doch mit den Zuschauern im Rücken könnte es im Derby wieder klappen mit einem Sieg, zumal es für den SVT nicht mehr wirklich um viel geht. „Wenn wir im Kollektiv funktionieren und das Spielglück auch mal auf unsere Seite springt, können wir um drei Punkte spielen. Wir sind zum Siegen verdammt, auch wenn mit Tawern ein Gegner kommt, der eine hohe individuelle Klasse und eine enorme Spielstärke mitbringt. Das ist über Jahre schon ein absolutes Topteam.“ Joel Schneemilch muss aufgrund gesundheitlicher Probleme passen, Erik May ist dagegen zurück (nach privatem Termin). Einen Punkt verdient gehabt hatte nach Einschätzung seines Trainers Benny Leis auch der SV Tawern im Heimspiel gegen Primus FSV Tarforst (1:3). „In der zweiten Halbzeit waren wir überlegen, haben alles, was wir in petto hatten, abgerufen. Jetzt wollen wir in Zewen gewinnen, keinen Deut nachlassen und an Salmrohr dranbleiben“, fordert Trainer Benny Leis Einstellung, Leidenschaft und Abschlusssicherheit. Nachwuchstalent Dimo Dimov, der gegen Tarforst erstmals reinschnuppern durfte, könnte erneut eine Option von der Bank sein.
TR-Zewen, Sonntag, 19.4., 15.30h
Foto: Sandra Maes
