Mit dem FSV Salmrohr empfängt der Tabellendritte das abgeschlagene und noch immer sieglose Schlusslicht aus dem Hochwald.
Der FSV hat sich nach den Niederlagen in Lüxem (1:2) und gegen Tarforst (3:4) stabilisiert und sich im Kampf um Platz zwei noch nicht aufgegeben. Der jüngste 7:3-Erfolg der Mannschaft von Trainer Rudi Thömmes bei der SG Ruwertal/Gutweiler machte das deutlich. Thömmes lobte vor allem die Einstellung aller Akteure und vor allem die Effizienz im Abschluss. Aus zehn Top Torchancen hatte der FSV sieben Treffer erzielt. Es war, wie Ruwertals Trainer Bastian Jung kommentierte, ein Qualitätsunterschied gewesen. „Gefallen hat mir, dass die Jungs sehr gut gegen den Ball gearbeitet haben. Da war ich schon sehr zufrieden.“ Im Heimspiel gegen die SG Geisfeld erwartet der Salmrohrer Coach die gleiche Einstellung wie in Kasel zuletzt. „Solche Gegner sind immer gefährlich. Wir müssen von der ersten Minute an voll konzentriert spielen und werden den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. Ich hoffe, dass dieses Signal auch bei den Spielern angekommen ist. Wir wollen nicht die erste Mannschaft sein, die gegen Geisfeld verliert. Die Einstellung muss wieder passen“, so der 57-jährige Coach. Nach Sperren kehren Rasheed Eichhorn und Louis Thul in den Kader zurück. Fraglich ist Tobias Stoffel (krankheitsbedingt). Leon Wrusch (privat verhindert) und Linus Roth (Adduktorenverhärtung) sind außen vor. Nach der unglücklichen 2:3-Heimniederlage gegen den SV Mehring war Geisfelds Trainer Björn Probst ziemlich gefrustet. „Es ist zum Mäusemelken, dass wir solche Spiele nicht ziehen können. Wir waren zweimal stark zurückgekommen, haben jeweils egalisiert, doch in der sechsten Minute der Nachspielzeit wieder geschlafen. Wir kriegen zum Schluss oft so doofe Dinger.“ Gegen den Rangdritten im Klassement fordert Probst die volle Konzentration bis zum Schluss. „Salmrohr wird ein Brett für uns. Das ist ein so spielstarker und offensiv ausgerichteter Gegner, der klarer Favorit ist. Doch wir wollen ein achtbares Ergebnis erreichen und uns ordentlich aus der Affäre ziehen“, weiß der 42-Jährige um seine Außenseiterrolle. Aufgrund seines Außenbandrisses wird Fabian Weber vermutlich in dieser Saison kein Spiel mehr bestreiten, zumal sein Wechsel im Sommer zum Saar-Verbandsligisten SG Wadrill-Sitzerath bereits feststeht. Probst hofft indes auf die Rückkehr von Lorenz Scherer, Maurice Speicher (zuletzt krankheitsbedingt ausgefallen) und Torwart Justin Derigs (war privat verhindert).
Salmrohr, Samstag, 18.4., 15.30h
Foto: Sandra Maes
