Tarforsts Bezirksliga-Reserve hat ihr Derby gegen die DJK Pluwig-Gusterath mit 3:0 gewonnen und steht wieder über dem Strich.


Mit Unterstützung von Luca Quint, Benedikt Resch und Leo Reh aus der ersten Mannschaft gelang es dem Team von Alexander Becker, sich selbst von den Abstiegsrängen zu lösen und den Gegner mit in die Gefahrenzone zu ziehen. „Der Derbysieg hat sich natürlich supergut angefühlt und war auch hochverdient. Er hätte durchaus auch um ein, zwei Tore höher ausfallen können. Pluwig hat tief gestanden und es meist mit langen Bällen versucht. Das 1:0 mit dem Halbzeitpfiff war eine Art Dosenöffner. In der kompletten ersten Halbzeit haben wir uns noch schwer getan, Torchancen zu entwickeln. Mich hat sehr gefreut, dass wir zu Null gespielt haben“, zog FSV-Trainer Alex Becker ein rundum positives Fazit. Philipp Salm hatte nach einer Stafette über Quint per Abstauber vorgelegt, nachdem ein Schuss von Leon Weinmeister zuvor noch abgeblockt wurde. Die Entscheidung reifte, als Niklas Braunshausen eine Flanke von Quint zehn Minuten vor Schluss zum 2:0 in die Maschen gedrückt hatte. Leon Wegner besorgte das dritte Tor, nachdem Braunshausen erneut als Passgeber fungierte und Wegner die Kugel gekonnt über den Torwart hob – 3:0 (88.). Der FSV hatte in der 52. Minute bereits auf 2:0 stellen können, als Yahia Elgawady durch war, der Stürmer aber die falsche Entscheidung traf und vertändelte. Mit dem Sieg sind die Tarforster bis auf einen Punkt an Pluwig-Gusterath herangerückt. Pluwigs Trainer Uwe Wess wirkte nach der Niederlage ziemlich niedergeschlagen. „Es war nicht unser bester Tag, die Niederlage fühlt sich nicht gut an. Wir sind nicht mutig genug aufgetreten, obwohl der Kader breiter aufgestellt war als zuletzt. Tarforst hat versucht, uns mit tiefen Läufen unter Druck zu setzen. Nach 30 Minuten haben wir uns ein bisschen freigeschwommen und teilweise auch Lösungen gefunden. Doch mit dem Halbzeitpfiff kassierten wir nach einem langen Ball und einem Abstimmungsfehler das 0:1. Zwar haben wir in der zweiten Halbzeit umgestellt, hatten aber weiter mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen. Die Abstände zwischen den Ketten waren einfach zu groß. Das hat Tarforst ausgenutzt. Das Ergebnis geht aber in der Höhe so in Ordnung. Es war eine Verkettung von Fehlern. Zumal bis auf zwei, drei Spieler heute niemand seine Normalform erreicht hatte.“ Für die DJK wird es jetzt zunehmend ungemütlicher im Abstiegskampf.