Die SG Hochwald lief in der neuen Rheinlandliga-Saison ihren Erwartungen hinterher. Gegen den VfB Linz gab es im Kellerkracher aber den ersten Saisonsieg.
Das Wort Fehlstart beschreibt die ersten vier Spieltage der Rheinlandliga aus Sicht der SG Hochwald gut: Platz 17 mit lediglich einem Punkt, einer ausbaufähigen Offensive und der schlechtesten Defensive der Liga. Am fünften Spieltag ging es zuhause gegen den VfB Linz, der bereits im Vorjahr erst auf den letzten Drücker die Klasse halten konnte.
Von Beginn an war es ein intensives Spiel im Hochwald, denn beide Mannschaften brauchten dringend die drei Punkte. Im ersten Durchgang war es vor allem die SG, die zu Chancen kam – Tore blieben allerdings aus. Kurz vor der Pause sorgte der Linzer Niklas Klein für den Wendepunkt: Der 24-Jährige sah wegen Meckerns die Gelb-Rote Karte und erschwerte seiner Mannschaft somit das Spiel (45.).
In 45-minütiger Unterzahl war es für den VfB im Anschluss schwer, gegen die ohnehin schon dominierenden Gastgeber mitzuhalten. Dementsprechend dauerte es nach Wiederanpfiff nicht lange, bis die SG zuschlug. In der 53. Minute brachte Tobias Lenz eine Flanke in den Strafraum, die Elias Stelker zur Führung verwertete.
Die Gastgeber blieben die aktivere Mannschaft, kreierten Chancen und spielten sich in einen Torrausch: In der 65. Minute war es Robin Mertinitz, der, ebenfalls nach Vorlage von Lenz, den Ball zum 2:0 versenkte. Spätestens in der 75. Minute machte Hochwald den Deckel drauf: Roan Webel spielte den Ball auf Mertinitz, der mit seinem zweiten Treffer des Tages auf 3:0 erhöhte.
Die SG hatte allerdings noch immer nicht genug. In der 89. Minute war es Nebel, der zum 4:0-Endstand traf. Die SG Hochwald sammelte damit wichtige Punkte und steht nun auf Tabellenplatz 14, womit man die Abstiegsplätze vorerst verließ. Zudem zeigte die Mannschaft eine überzeugende Leistung: Vier Tore in der Offensive sprechen für sich. Und nachdem man in den ersten Partien im Durchschnitt vier Gegentore pro Spiel kassierte, steht in der Defensive nun erstmals die Null. Eine Leistung, auf der sich aufbauen lässt.
