Im Spiel des Tages sicherte sich die DJK Pluwig-Gusterath mit einem hart erkämpften 4:3-Erfolg gegen den SV Föhren drei wichtige Punkte.
Während die DJK Pluwig-Gusterath ihre jüngste Negativserie beenden konnte, erwischte es den SV Föhren in dieser Woche zweimal kalt. Am Mittwoch unterlag das Team von Sebastian Pull in Saarburg der SG Serrig im Nachholspiel mit 1:3. Auch am Sonntag schaffte es der SVF nicht, die Partie noch zu drehen und verlor mit 3:4. Der Trainer analysiert: „Es war das erwartet schwere Spiel in Saarburg gegen einen gut organisierten Gegner. Wir konnten das Spiel lange offenhalten, haben es dann in der zweiten Hälfte leider verpasst, den Ausgleich zu erzielen. So haben wir kurz vor Abpfiff dann noch das dritte Gegentor kassiert. Mit etwas mehr Spielglück und mehr Konsequenz in den entscheidenden Situationen und bei der Chancenverwertung wäre durchaus ein Auswärts-Punkt möglich gewesen.“ In Pluwig legten die Hausherren los wie die Feuerwehr: Saimir Zemblaku verwertete einen Lattenschuss von Marcel Kohl im Nachsetzen zum 1:0 (26.), Peter Thielmann war es, der noch vor der Pause egalisierte. Der Angreifer hatte einen Querpass von Lars Müller zum 1:1 verwertet (40.). Nach Wiederbeginn entwickelte Pluwig noch mehr Druck und kam durch einen Doppelpack auf die Siegerstraße. Mit einem Distanzschuss überwand Julian Müller den Föhrener Keeper Dario Mock zum 2:1 (55.). Zehn Minuten später dann die Vorentscheidung, als Alfred Sartisson nach Vorarbeit von Nico Denzer ebenfalls aus 25 Metern traf – 3:1 (66.). Doch die Gäste gaben sich nicht geschlagen und hatten eine postwendende Antwort parat. Felix Angel hatte nur eine Minute nach dem Gegentor zum 3:2-Anschluss getroffen. Föhren war wieder in der Partie. Nico Denzer war es schließlich, der neun Minuten vor Schluss mit dem 4:1 alles klarmachte. Der Stürmer der DJK schloss eine schöne Kombination über Philipp Steiger ab (81.). Als Thielmann in der 90. Minute den erneuten Anschluss zum 4:3 markierte, wurde es noch mal spannend in den fünf Minuten der Nachspielzeit. Nach dem 3:4 in Pluwig wirkte Föhrens Coach Sebastian Pull zerknirscht. „In Pluwig haben wir leider gerade zu Beginn der zweiten Hälfte zu viele Chancen liegen lassen, die uns auf die Siegerstraße gebracht hätten. Im Anschluss an unser 2:1 ist Pluwig dann noch mal besser reingekommen und hat doppelt nachgelegt. Über die gesamte Spieldauer war es ein offenes und ausgeglichenes Spiel, in dem wir bei etwas mehr Konsequenz vor dem Tor durchaus hätten was mitnehmen können.“ Pluwigs Coach Uwe Wess sah einen zielstrebig agierende Gegner aus Föhren, der es seiner Mannschaft lange Zeit sehr schwermachte. „Wir mussten uns erstmal freischwimmen. Das ist uns mit dem 1:0 auch gut gelungen. Doch ein kleiner Fehler im Spielaufbau, als Jan Becker den Ball im Zweikampf verliert, nutzte Föhren eiskalt zum 1:1 aus. Peter Thielmann stand mit dem Rücken zum Tor, hat sich kurz gedreht. Das Tor hat er richtig gut erzielt. In der zweiten Halbzeit hätte Föhren beinahe auf 2:1 stellen können, als ein Angriff auf den zweiten Pfosten gespielt wurde. Das haben sie zum Glück nicht gemacht, sondern Julian Müller, der einen weiten Einwurf von Nico Schitthof auf Becker spielte und der Ball dann zu Julian kam. Das 2:1 war für mich dann auch so eine Art Schlüsselmoment.“ Nach einer tollen Verlagerung von Julian Müller auf Alfred Sartisson markierte der Mittelfeldspieler mit einem freien Abschluss aus 16 Metern das 3:1. „Zwei Minuten später kriegen wir ein billiges Gegentor, auf einmal steht es nur noch 3:2 und wir fangen wieder an zu zittern“, bemerkte Wess eine weitere Unachtsamkeit seiner Hintermannschaft. Nico Denzer verwertete ein Zuspiel von Philipp Steiger zum 4:2, doch erneut war die DJK-Abwehr zu unnachgiebig, gestattete Thielmann in der 90. Minute nach einem weiten Einwurf noch das 4:3. „Dann geht es in die Nachspielzeit und wir mussten wieder um den schon sicher geglaubten Sieg bangen. Offensiv haben wir das richtig gut gemacht, doch drei Gegentore gefallen mir gar nicht“, hagelte es auch Kritik von Wess.
