Nach dem Punktgewinn bei der SG Sonnenhof Großaspach ging es für den SV Eintracht Trier im dritten Heimspiel der Saison erneut gegen einen Aufsteiger. Sven König wurde gegen den FC Bayern Alzenau zum Matchwinner.
Nach drei schwierigen Spielen in Folge ging es für den SV Eintracht Trier am sechsten Spieltag der Regionalliga Südwest gegen eine Mannschaft aus dem unteren Tabellenfeld. Mit dem FC Bayern Alzenau war der Tabellennachbar im Moselstadion zu Gast.
Im Vergleich zum 2:2 aus der Vorwoche nahm SVE-Trainer Thomas Klasen zwei personelle Veränderungen in seiner Startelf vor. Jan-Lucas Dorow und Frederik Rahn ersetzten Dimitrios Mitakidis und Kevin Heinz, den etatmäßigen Linksverteidiger, der gegen Großaspach noch getroffen hatte. Auf der linken Defensivbahn setzte Klasen auf Maurice Wrusch, der seine Sache gut machte und ein starkes Spiel absolvierte.
Die 2724 Zuschauer im Moselstadion mussten nicht lange auf die erste Chance warten – allerdings für die Gäste. Nach gerade einmal 15 Sekunden tauchte Marco Ferukoski allein vor dem Tor auf, setzte den Ball jedoch knapp am linken Pfosten vorbei. Ein Wachruf für den SVE, der in der Folge dominant wurde und das Spiel bestimmet.
Auch die Trierer Offensive war von Beginn an im Spiel. Dabei ging es immer wieder über die linke Außenbahn über Wrusch und König. In der Mitte hatten Damjan Marceta und Mateo Biondic die ersten großen Chancen, scheiterten jedoch am Torhüter. Die Eintracht war aktiver, ging früh ins Pressing und kombinierte sich gut in die Spitze. Auch Alzenau kam zu Chancen, meist allerdings durch Konter. In der 33. Minute fiel dann der verdiente Führungstreffer: Einen Einwurf verlängerte Marceta auf König, der zum 1:0 ins Tor traf. In der Nachspielzeit hatten beide Mannschaften die große Gelegenheit auf einen Treffer – auf beiden Seiten blieben diese jedoch ungenutzt.
Auch im zweiten Durchgang war der SVE von Beginn an dominant. Klasen brachte Ömer Yavuz in die Partie, der dem Spiel der Eintracht im Zentrum Sicherheit gab. „Ömer hat unserem Spiel die nötige Präsenz gegeben, die wir vorher nicht hatten“, sagte der SVE-Trainer nach dem Spiel. Defensiv hatten die Trierer alles im Griff und nach vorne setzte das Team immer wieder Nadelstiche. In der 65. Minute kamen mit Sinan Tekerci und Christopher Wähling zwei Neuzugänge in die Partie – für beide war es das erste Spiel im SVE-Trikot.
Die Wechsel zeigten Wirkung: In der 81. Minute war es Tekerci, der sich im Duell mit mehreren Gegnern löste und auf Biondic durchsteckte. Die Nummer sieben legte den Ball flach in den Rückraum wo König zum wichtigen 2:0 vollendete. Aber die Trierer hatten noch nicht genug. Eine Flanke von Wrusch landete beim eingewechselten Hokon Christian Sossah, der den Ball festmachte, aber nicht zum Abschluss kam. Der Ball landete bei König, der aus kürzester Distanz zum dritten Mal einnetzte.
„Es war lange Zeit ein Spiel auf Messers Schneide“, sagte Klasen nach der Partie. „Die Außen waren immer sehr gefährlich, das haben wir nicht immer unterbunden bekommen“, erklärte er weiter. Am Ende steht ein wichtiger Sieg gegen den FC Bayern Alzenau, der die Eintracht auf Tabellenplatz neun klettern lässt.
