11ER: Bis auf die Niederlage gegen Schweich, als man erst 2:0 führte, zeigte man gute Leistungen und steht aktuell auf Rang drei. Wie bewerten Sie die bisherigen Auftritte Ihrer Mannschaft?

Jens Hoffmann: Insgesamt sind wir sehr zufrieden. Gegen Schweich haben wir auch ein richtig gutes Spiel gemacht und durch individuelle Fehler verloren. Gegen Bekond waren wir leider nicht gut. In den anderen Spielen haben wir hingegen gute Leistungen gezeigt und die Jungs meist Vollgas gegeben. Alle sind auch im Trainings sehr engagiert und wollen sich ständig verbessern. Wir können also sehr zufrieden sein und es macht wirklich Spaß, mit dieser Mannschaft zu arbeiten.

11ER: Bis auf wenige Ausnahmen ist Ihre Mannschaft noch recht jung. Womit erklären Sie sich diese konstanten Leistungen?
Jens Hoffmann: Die meisten Spieler spielen schon länger zusammen und kennen sich gut. Unser Team ist auch so ausgelegt, dass die Jungs sich gegenseitig coachen sollen. Darauf legen wir im Training immer wieder den Schwerpunkt. Die Mannschaft ist auch sehr lernwillig. Wir sprechen Sachen im Training und der Analyse an und die Jungs wollen sie sofort umsetzen und sich verbessern. Hinzu kommt, dass wir topfit sind. Das ist ein großer Vorteil in dieser Klasse, denn so können wir bis zur letzten Minute Vollgas geben. Die meisten unserer Spieler haben ja auch schon drei, vier Jahre Erfahrung im Seniorenbereich. Hinzu kamen dann jetzt noch ein paar Spieler aus der A-Jugend.

11ER: Einer der A-Jugendspieler ist Carsten Metzdorf, der sich im letzten Spiel mit seinem Seitfallzieher in den Fokus schoss. Was ist er für ein Spielertyp?
Jens Hoffmann: Da Carsten aus der A-Jugend kam, muss er im taktischen Bereich noch etwas dazulernen und auch, sich in eine Mannschaft einzuordnen. Er war in seinem Jahrgang der herausragende Spieler und muss jetzt in einem System spielen. Seine Vorteile sind seine Schnelligkeit und seine Aggressivität, aber auch sein Selbstvertrauen. Schon beim 1:0 hat man gesehen, dass er sich Dinge zutraut, die andere junge Spieler vielleicht lassen würden.

11ER: Im nächsten Spiel wartet die DJK Pluwig-Gusterath II. Was für einen Gegner erwarten Sie?
Jens Hoffmann: Zweite Mannschaften sind immer eine Art Wundertüte, da man nicht weiß, wer von der ersten mitspielt. Generell hat Pluwig einen großen Gesamtkader und sie werden gegen uns versuchen, Punkte einzusammeln. Wir gehen davon aus, dass sie aggressiv spielen werden und uns das Leben schwer machen wollen. Wir hingegen wollen unser Spiel durchziehen und mutig nach vorne spielen. So werden wir versuchen, wieder einen Sieg einzufahren.

11ER: Wie ist die personelle Situation gegen die DJK?
Jens Hoffmann: Simon Marx wird noch ausfallen und Tobias Weiland wird in dieser Woche am Innenband operiert. Auch Nick Reichert wird uns noch länger fehlen. Bei Johannes Engler werden wir diese Woche im Training sehen, ob es reicht. Ansonsten können wir aus dem Vollen schöpfen.