11ER: Ihre Mannschaft musste zuletzt einige Niederlagen hinnehmen, steht aber weiterhin auf einem guten fünften Platz. Wie bewerten Sie diese Leistung?
Peter Benzschawel: Die Partien gegen Nittel, Wasserliesch und Olewig, wo wir keinen Torwart hatten, waren schon unglücklich. Da hätten wir den ein oder anderen Punkt mehr gewinnen können. Mit dem fünften Tabellenplatz sind wir aber zufrieden und auch die Leistungen waren absolut passabel.
11ER: Nach dem Spiel gegen Pellingen hat man die vermeintlich schweren Gegner hinter sich und trifft auf die Teams der unteren Tabellenhälfte…
Peter Benzschawel: Es sind aber leider oft die vermeintlich einfachen Spiele, die man dann verliert. Wir werden niemanden unterschätzen und sind gewarnt. In dieser B-Klasse gibt es keine einfachen Spiele.
11ER: Ihre Mannschaft verbuchte zwischenzeitlich fünf Siege in Folge, musste zuletzt aber die dritte Niederlage in Serie hinnehmen. Wie hat Ihr Team diese Ergebnisse aufgefasst?
Peter Benzschawel: Gerade in Olewig kam alles zusammen: kurzfristige Absagen, ein gebrauchter Tag und ein fehlender Torwart. Wir haben dann noch einen Spieler reaktiviert, der aber dann auch nicht konnte, weil er sich am Tag zuvor bei der AH verletzte. Im Spiel selbst sind wir durch die Verletzungen von Jörg Schu und Tobias Zeimet komplett rausgekommen. Sie fehlen uns extrem und so kam dann an diesem Tag einfach alles zusammen. In der Halbzeit und dem Rückstand gegen Wasserliesch hat man dann schon gemerkt, dass die Köpfe unten sind. Es war nicht leicht, sie wieder hochzubekommen, aber in der zweiten Halbzeit haben wir eine Reaktion gezeigt. Ich hoffe, dass sich die Jungs merken, dass sie auch nach so einem Rückstand noch Chancen haben.
11ER: Das große Problem Ihrer Mannschaft scheint die hohe Zahl an Gegentoren zu sein. Wie kommt es dazu?
Peter Benzschawel: Das Problem ist, dass wir einfach eine Mannschaft sind, die gerne Fußball spielt. Hintenreinstellen liegt uns einfach nicht und deshalb sind wir leider auch konteranfällig. Ich kann es denn Jungs aber auch 100 Mal sagen, dass wir kompakter und tiefer stehen können, aber dass steckt nicht in unserer Mentalität. Wir wollen jedes Spiel offensiv angehen, Fußball spielen und mit unserer eigenen Art erfolgreich sein.
11ER: Im nächsten Spiel wartet die SG Pellingen, die nach acht Spielen in Folge erstmals verlor. Was für einen Gegner erwarten Sie?
Peter Benzschawel: Einen bärenstarken. Ich meine: Acht Spiele in Folge gewinnt man nicht einfach so. Die Niederlage gegen Trier-Irsch war vom Saisonverlauf her vielleicht nicht zu erwarten, aber es werden zwei Topteams aufeinander getroffen sein. Ich schätze Pellingen auch jetzt noch richtig stark ein. Sie werden eine schwere Aufgabe sein und wir müssen gegenhalten, wenn wir einen Punkt mitnehmen wollen. Wichtig wird es sein, ihren Spielertrainer aus dem Spiel zu nehmen.
11ER: Wie ist die personelle Lage gegen Pellingen?
Peter Benzschawel: Tobi Zeimet und Jörg Schu werden uns fehlen. Ansonsten kommen aber ein paar Spieler, die verletzt, im Urlaub oder im Aufbautraining waren, zurück. Bis auf die Langzeitverletzten ist unser Kader also voll besetzt.