Nach dem zweiten Spiel in Folge, das die Ruwertaler nicht gewinnen konnten, ist das Team auf Rang fünf zurückgefallen.
Überraschend kam das magere 1:1 gegen den SV Lüxem aber nicht. Im Spiel eins nach dem überraschenden Rücktritt von Benny Leis unter der Woche kam die SG Ruwertal unter der Regie von Interimstrainer Hans Schulz nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus und musste dem engagiert auftretenden Kontrahenten aus Lüxem einen (verdienten) Punkt überlassen. Die Hausherren übernahmen das Kommando, ließen aber gegen einen zunächst tiefstehenden Gegner zahlreiche Möglichkeiten aus. Mathias Biwer brachte Ruwertal nach 35 Minuten mit einem Schlenzer ins lange Eck in Front. In der Folge sah man deutliche Verschleißerscheinungen der Ruwertaler nach dem Pokalmatch am Mittwoch gegen Eintracht Trier (0:6). Lüxem agierte kompakt in den eigenen Reihen und versuchte es über Nadelstiche. Nach dem sich Patrick Schmidt in der 68. Minute für Detsit Choompong selbst einwechselte, gelang es dem Lüxemer Spielertrainer mit einem präzise getimten Steckpass auf Gaith Aswad, der eingelaufen war und über Felix Kloy im SGR-Kasten lupfte, doch noch einen Punkt aus Kasel zu entführen – 1:1 (89.). „Die erste Halbzeit ging an Ruwertal, die zweite an uns. Da waren wir deutlich besser in der Partie, haben viele Ballgewinne und dadurch Torchancen generiert. Mit den Wechseln von Benny Sorge, Mattis Thörner und mir kam frischer Wind in die Partie. Das Ergebnis ist leistungsgerecht“, zeigte sich SVL-Spielertrainer Patrick Schmidt zufrieden. Schulz sah ein ebenfalls gerechtes Unentschieden, betonte aber, dass „wir drei, vier Hundertprozentige haben liegen lassen. Allein Andy Steffen hatte einige davon auf dem Fuß.“ Noch am gleichen Nachmittag verkündete der 41-jährige Co-Trainer seinen Rückzug. „Es ist das letzte Spiel auch für mich gewesen und ich werde weder Co-Trainer noch Trainer bei der SG Ruwertal sein oder bleiben. Ich bin Benny zu Liebe als Co-Trainer ins Ruwertal gekommen, habe ja auch noch immer mittrainiert. Die Trainingsbeteiligung lag bei 20 Leuten immer recht hoch. Für mich war es herausfordernd, die Stimmung im Team zu ,managen, während ich versuchte, klare taktische Anweisungen zu geben.“ Wer die Nachfolge von Leis und Schulz antreten wird, werde in den nächsten Tagen geklärt, ließ der Sportliche Leiter Max Tyrell durchblicken.
Foto: Sandra Maes
