11ER: Fünf Siege aus den ersten sechs Spielen. Wie gefällt ihnen diese Zwischenbilanz?
Jochen Weber: Nach der holprigen Vorbereitung können wir eigentlich sehr zufrieden sein mit dieser Ausbeute. Wir sind froh, dass wir so gut aus den Startlöchern gekommen sind. Wir haben von Beginn an eine gute Harmonie im Team.
Weber: Wir müssen vor allem im letzten Drittel klarer und zielstrebiger die Abschlüsse suchen. Defensiv habe ich in den letzten Spielen eine Steigerung gesehen. Deshalb lege ich derzeit den Schwerpunkt auf die offensiven Standards.
Weber: Wir haben einen sehr breiten Kader, der auch qualitativ sehr gut bestückt ist. Die jungen Spieler haben sich schnell und sehr gut integriert, wir sind generell als Team gut zusammengewachsen. Die Stimmung im Team ist gut, wir haben eine ordentliche Struktur. Auch in der zweiten Mannschaft haben wir viele ganz junge Spieler, die erfolgreich in die Saison gestartet sind. Sie trainieren regelmäßig. Doch wir haben nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen, die wir vergeben können. Ich achte darauf, den jungen Spielern, so gut es geht, Einsatzzeiten zu geben, in Absprache mit dem Trainer Patrick Quary. Julius Kalweit hat den Sprung direkt geschafft. Wir alle brauchen ein bisschen Geduld, denn der Sprung aus dem A-Jugend-Bereich ist einfach ein großer Schritt.
Weber: Philipp bringt eine sehr hohe Qualität mit, ist beidfüssig stark, sehr schnell, dynamisch und universell einsetzbar. Er kann in der Innenverteidigung, der Sechs, im offensiven Mittelfeld oder auf den Flügeln spielen. Solche Spieler gibt es nicht so oft. Philipp ist ein wichtiger Spieler, der nach seiner Zeit in Berlin wie ein Neuzugang zu sehen ist. Er ist aber längst noch nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen.
Weber: Felix hat auch am Sonntag gegen Schillingen wieder wichtige Bälle gehalten. Durch seine Größe ist er im Eins-gegen-eins und bei Standards stark. Felix ist ein entwicklungsfähiger Torhüter, der über die Jahre sicherlich noch stärker werden wird. Er hat von hinten raus ein gutes Coaching und dirigiert die Abwehr. Mit seiner intelligenten Spieleröffnung macht er das Spiel von hinten schnell.
Weber: Der SV Konz hat sich stetig entwickelt und ist stabiler geworden. Sie haben gute Neuzugänge bekommen, die eine gewisse Qualität mitbringen. Konz ist ein sehr zweikampfstarkes Team, die aber auch einen gepflegten Fußball spielen können und eine gute Organisation haben.