Mit dem 3:1-Auswärtserfolg in Föhren hat sich die DJK Pluwig-Gusterath einerseits vom Konkurrenten etwas abgesetzt und gleichzeitig seine Chancen auf Platz zwei gewahrt. Der Rückstand auf den SV Sirzenich beträgt jetzt nur noch drei Zähler, während es beim SVF weder nach oben noch nach unten um irgendetwas geht (34 Punkte, 5. Platz).

Dabei sorgte Christopher Haubrich mit seinem Treffer nach 50 Sekunden für einen Paukenschlag. Der hatte ein Zuspiel von Moritz Müller im Tor von Jan Franzen untergebracht. Föhrens Coach Sebastian Pull kommentierte: „Sicher war der Gegentreffer mit dem Halbzeit-Pfiff ein herber Schlag, da wir bis dahin deren Offensive komplett im Griff hatten und selbst offensiv noch einige klare Chancen vergeben haben und somit zur Halbzeit hätten klar führen müssen.“ Pull merkte an, dass „wir ein klares Chancen-Plus auf unserer Seite hatten, denn wir scheiterten allein drei Mal am Aluminium. Es war zum Verrücktwerden.“ Es waren Abstimmungsfehler und Unaufmerksamkeiten des SVF, die Pluwig schließlich auf die Siegerstraße führten. Binnen zwei Minuten sorgten Jan Becker nach Vorarbeit von Alfred Sartisson und Niklas Kirsten nach Freistoß von Florian Berens für Nackenschläge bei den Hausherren, die nach 70 Minuten plötzlich mit 1:3 zurücklagen. Die DJK bewies eine unglaubliche Effizienz, während Föhrens Trainer Pull mit dem Pech haderte. „Auch nach der Halbzeit kamen wir gut raus und haben dann um die 70. Minute herum in der Defensive für fünf Minuten die Ordnung verloren und Pluwig hat eiskalt zugeschlagen. Doch auch davon haben wir uns nicht beeindrucken lassen, sind im Anschluss noch zweimal an der Latte gescheitert und haben noch ein, zwei andere klare Dinger liegen lassen. Das Ergebnis spiegelt das Chancenverhältnis in keinster Weise wider. Wir haben die entscheidenden Situationen nicht für uns ziehen können, sodass Pluwig aufgrund seiner Effizienz die Punkte mitnehmen durfte.“ Mit der Leistung jedoch zeigte sich der Föhrener Coach absolut einverstanden. „Leistung und Einsatz der Jungs waren absolut überzeugend. Wir konnten richtig gute Angriffe ausspielen und genau die besprochenen Räume attackieren, sind aber dann an unserer Chancenverwertung und kleinerer Unaufmerksamkeiten in der gescheitert. Aber auf der Leistung, sowohl offensiv wie defensiv, können wir dennoch absolut aufbauen, denn trotz der drei Gegentore haben wir Pluwig kaum Chancen ermöglicht.“ Für Pluwigs mitspielenden Co-Trainer Christopher Monzel war der „Sieg irgendwo verdient, doch Föhren hatte insbesondere in der ersten Halbzeit einige gute Torchancen und Alutreffer, in dessen Ergebnis wir auch mit 0:2 hätten zurückliegen können. Dabei sind wir schon nach gefühlt 30 Sekunden überrumpelt worden. Zum Glück haben wir uns schnell gefangen und hatten deutlich mehr vom Spiel. Doch Föhren hat es immer wieder gut gemacht mit seinen schnell angelegten Kontern. Mit dem 1:1 mit dem Pausenpfiff haben wir sie auch irgendwie aus dem Konzept gebracht, den Druck in der zweiten Halbzeit erhöht und mit dem Doppelpack den Sack zugeschnürt. Föhren hat es verpasst, das 2:0 folgen zu lassen. Sonst wäre es für uns schon eng geworden.“