Mit dem Rücken zur Abstiegszone will der FSV Salmrohr der Situation mit einem Sieg entfliehen. Der TuS Kirchberg will jedoch seinerseits ein Abrutschen verhindern und hofft ebenso auf Zählbares.
Der FSV Salmrohr konnte sich am vergangenen Spieltag nicht von der Niederlage gegen Schlusslicht Niederroßbach rehabilitieren und teilte sich mit der SG Andernach nur die Punkte (2:2). Die Tabellensituation der Salmtal-Elf blieb damit angespannt und verschärfte sich sogar noch etwas, da der FSV Tarforst punktgleich zog (Stand: 03.04.). Derzeit auf Rang 14 der Rheinlandliga gelegen, trennen die Salmrohrer nur noch drei Zähler von der Abstiegszone. Ausreden darf es also keine mehr geben, denn will man in den nächsten Wochen den Weg Richtung Mittelfeld antreten, sind vor allem Siege nötig.
Einen solchen wird auch der kommende Gegner Kirchberg als Ziel ausgerufen haben. Der TuS verbuchte in sieben Restrundenspielen neun Punkte. Eine überschaubare Ausbeute, die jedoch nur die halbe Wahrheit zeigt. So unterlagen die Kirchberger mit Eisbachtal, Schneifel, Wittlich und Ahrweiler ausschließlich besser positionierten Mannschaften. Die „Pflichtaufgaben“ Niederroßbach (5:1), Andernach (2:3) und zuletzt Wissen (1:4) löste der Oberliga-Absteiger hingegen souverän. Das ist auch nötig, denn trotz des neunten Tabellenplatzes hat man nur 35 Punkte auf dem Konto. Verliert man gegen den FSV Salmrohr, rückt dieser auf einen Zähler heran. Genau darauf dürfte der FSV hoffen.
Im Hinspiel sicherte sich der FSV Salmrohr mit einem späten Ausgleichstreffer noch einen Punkt (3:3).
Kirchberg, Fr., 05.04., 19.45h
