Im Spiel des Tages gab es beim Stadtduell in Heiligkreuz zwischen dem VfL Trier und der zweiten Mannschaft des FSV Tarforst keinen Sieger. Vor der spärlichen Kulisse von 70 Zuschauern gab es ein leistungsgerechtes 1:1-Unentschieden.
So wartet der VfL seit nunmehr sechs Spielen auf einen Sieg, während die Tarforster Höhenkicker nach dem 0:3 in Kell wieder in der Spur sind. In den letzten sieben Partien kassierte der FSV mindestens zwei Gegentore, diesmal hielt Torwart-Routinier Thorsten Ulmen seinen Kasten nur einmal nicht sauber. Tarforst begann forsch und überraschte den VfL mit dem frühen Führungstor von Marcel Dammer, der eine kurz ausgeführte Ecke von Paul Bladt mit einem Distanzschuss aus 18 Metern zum 0:1 nutzte (8.). Im Anschluss daran tat sich wenig Effektives zwischen den Strafräumen. Bis zu Beginn der zweiten Halbzeit: Noah Laros zog in der 51. Minute kurz vor der 16-Meter-Linie einfach mal ab und traf zum Ausgleich. Trotz etlicher Offensivbemühungen beider Mannschaften und einem halben Dutzend guter Gelegenheiten blieb es am Ende beim leistungsgerechten 1:1-Unentschieden. Auch, weil Martin Gorges und Jan Bauchmüller, die bei den Tarforstern als Spielertrainer fungieren, den Laden hinten dichtmachten. Tarforsts Coach Steffen Hilmer sah zwei unteerschiedliche Halbzeiten und seine Mannschaft am Ende im Glück, nicht noch den zweiten Gegentreffer kassiert zu haben. „Gut war insgesamt unsere Ordnung und die Ruhe im Spiel. Wir hatten viel Kontrolle und haben es ganz gut gemacht. In der ersten Halbzeit müssen wir aus unseren offensiven Aktionen mehr machen, wir hatten einige gute Durchbrüche über die Außen, sind aber dann in der Box nicht zielstrebig genug. Wenn wir da klarer sind, gehen wir mit einem zweiten oder dritten Tor in die Halbzeit.“ Der FSV-Coach wurde dann deutlich in seiner Analyse: „In der zweiten Halbzeit haben wir insgesamt weniger Zug gehabt, haben dadurch den VfL auch stärker gemacht. Insgesamt geht das 1:1 nach einer schwächeren zweiten Halbzeit von uns dann in Ordnung, und wir müssen noch froh sein, dass nach einer zweiten Unachtsamkeit nicht noch das 2:1 für den VfL fällt. Hier hält Thorsten Ulmen uns mit einem klasse Reflex im Eins-gegen-eins im Spiel.“ In jener Szene war VfL-Stürmer Felix Finkenberg vor dem Keeper aufgetaucht.
