11ER: Zum Auftakt unterlag Ihre Mannschaft dem Aufsteiger SV Farschweiler im Derby mit 2:6. Wie hat Ihr Team diese Niederlage weggesteckt?
Daniel Schneider: Es war schwer. Wir hatten uns natürlich wesentlich mehr vorgenommen. Umso ernüchternder war das Ergebnis. Nichtsdestotrotz werden wir den Kopf nicht gleich in den Sand stecken und weitermachen. Wir haben einen Plan und an diesem werden wir weiter arbeiten. Mit Philipp Pütz haben wir einen Trainer dazugewonnen, der lange im Jugendbereich tätig war und sich jetzt im Seniorenbereich ausprobieren möchte. Er ist Feuer und Flamme und ich bin überzeugt, dass wir wieder in die Bahn kommen werden. Es war erst der erste Spieltag. Farschweiler ist der Start gelungen, uns misslungen.
11ER: Was hat sich personell im Kader getan?
Schneider: Es kamen Jungs aus der A-Jugend hoch, die schon im Kader der ersten Mannschaft stehen, aber bei uns in den Seniorenbereich reinwachsen sollen. Die Jungs bringen Qualität mit und ich bin mir sehr sicher, dass sie auf kurz oder lang ihren Weg unserer Ersten gehen werden.
11ER: In der letzten Saison bildeten Sie ein Trainerteam mit Ive Simon, in diesem Jahr mit Philipp Pütz. Wie klappt die Zusammenarbeit bisher? Was haben Sie sich für die kommenden Wochen vorgenommen?
Schneider: Ich kenne Philipp schon lange. Ich war früher Trainer der A-Jugend, er der B-Jugend. Nachdem Ive aus beruflichen Gründen leider aufhören musste, war es ein Segen, dass Philipp gekommen ist. Er ist ein Fachmann und weiß, wovon er redet. Auch fußballtechnisch verstehen wir uns gut, was die Zusammenarbeit einfach macht. Was die Zukunft betrifft, verfolgen wir einen Plan. Deshalb werden wir nach der Niederlage gegen Farschweiler die Latte höher legen und das wird sich auch im Training zeigen. Die Jungs versuchen, trotz Schichtarbeit ins Training zu kommen. Man sieht also, dass sie gewillt sind.
11ER: Im vergangenen Jahr konnte man gegen Pluwig II vier Punkte verbuchen. Vor allem der Sieg im Rückrundenspiel war wichtig für den späteren Klassenerhalt. Wie ist die DJK-Reserve einzuschätzen?
Schneider: Sie haben einen Auftaktsieg eingefahren, aber ansonsten lässt sich Pluwig schwer einschätzen. Tatsächlich sehe ich viele Mannschaften in der Liga als eine Wundertüte. Ich glaube nicht, dass sie die gleiche Truppe wie in der letzten Saison haben. Sie haben sich mit Jugend- und anderen Spielern verstärkt. Aber wie gesagt: Wir haben einen Plan, den wir umsetzten wollen – da spielt der Gegner weniger eine Rolle. An diesem Wochenende müssen wir das zeigen.
11ER: Es ist ein Doppelspieltag für die SG Niederkell gegen die DJK Pluwig-Gusterath. In Kell haben Sie Heimvorteil. Können Sie Verstärkungen aus der ersten Mannschaft erwarten?
Schneider: Was das betrifft, müssen wir immer bis Donnerstag abwarten. In der ersten Mannschaft sind leider einige Spieler angeschlagen. Sie haben teilweise schon letzte Woche mit Blessuren auf der Bank gesessen. Das ist nichts Gravierendes, doch bei muskulären Problemen muss man vorsichtig sein und abwarten. Abgesehen davon kann ich sagen, dass die Zusammenarbeit mit Aimé Kinss, dem neuen Trainer der ersten Mannschaft, tadellos funktioniert. Er ist ein toller Typ und wir sind ständig telefonisch im Austausch, wer von unserem Team aufrücken oder uns von oben aushelfen kann.
