Der Aufsteiger aus Saarburg verbuchte beim Tabellennachbarn aus Könen drei wichtige Punkte für den direkten Klassenerhalt. Auch an der Spitze überzeugte die A-Klasse mit packenden Spielen. So nutzte die FSG Ehrang/Pfalzel das Remis des Konzer Primus, um mit einem Sieg beim SV Sirzenich auf zwei Punkte zu verkürzen.
SG Welschbillig – FSV Trier-Tarforst
3:2 (1:1)
Nach zuletzt drei Niederlagen in Serie und vier sieglosen Spielen in Folge fand die SG Welschbillig zuhause gegen den FSV Trier-Tarforst II auf die Siegerstraße zurück und zwang den abstiegsbedrohten FSV nach einem knappen 3:2-Sieg in die Knie. Für die Elf um Trainer Klaus Grüber ein Erfolg ohne große Auswirkungen – stürzte man den Gegner dagegen doch tiefer in die Krise. Selbst belegt man Platz sieben mit 32 Zählern auf dem Konto. Die Tore zum Erfolg erzielten Julian Dücker sowie zweimal Marc Willems. Für Tarforst trafen Fynn Martin und Paul Kersthold.
SV Konz – SV Tawern
0:0 (0:0)
Im Kampf um die Liga-Krone kam der Tabellenführer aus Konz im Lokal-Derby gegen den Tabellenvierten SV Tawern nicht über ein torloses Remis hinaus. Trotz kampfbetonten Spiels seitens der Konzer vor rund 400 Zuschauern suchte man am Ende einen Sieger jedoch vergebens. Vor allem nach Wiederanpfiff ein Spiel auf ein Tor, behielt der Liga-Primus über weite Strecken der Partie die Oberhand. Das Tor selbst wie zugenagelt, brachte man den Ball trotz zahlreichen Chancen einfach nicht über die Tawerner Torlinie. Konz war somit weiterhin mächtig unter Druck, von hinten drückte Ehrang mit aller Gewalt. Noch hat man den Sonnenplatz der Liga in blau-weißer Hand, darf sich aber in den drei noch ausstehenden Spielen keinen weiteren Patzer mehr leisten. „Obwohl wir glasklar das bessere Team waren, blieb uns der Sieg leider verwehrt. Nun müssen wir in den Folgespielen punkten“, sagte SVK-Coach Thomas Berens.
SG Thomm – SG Zewen/Igel/Langsur
1:1 (0:1)
Mit einem am Ende gerechten 1:1-Remis trennte sich die SG Thomm und die SG Zewen. Unterm Strich ein starker Auftritt, wie Igels Coach Theo Roth nach Spielende resümierte: „Thomm ist und war schon immer ein sehr schwerer Gegner. In unserer Situation, in der wir personell eine lange Ausfallliste pflegen, bin ich aber mit dem Auftritt meiner Mannschaft sehr zufrieden.“ Für Zewen traf Dennis Becker, für Thomm Lukas Thömmes.
FC Könen – SG Saarburg
2:3 (1:2)
Im Abstiegsduell zwischen dem FC Könen und der SG Saarburg ließen die Grün-Weißen nach zuletzt zwei Siegen in Folge wieder Federn und unterlagen der Saarburger Truppe am Ende knapp mit 2:3. Für die SG Saarburg selbst war dies ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt, der nach diesem Erfolg wohl fast in trockenen Tüchern sein dürfte. Könen hingegen muss weiter zittern und hofft nun in einer Woche in einem weiteren Kellerduell gegen Tarforst II auf einen Dreier. Für Saarburg trafen Dominik Schwarz sowie zweimal Tim Darimont, Könens Treffer markierten Kevin Weber und Serhat Günay. „Trotz der Niederlage haben wir noch weiterhin alles selbst in der Hand. In Tarforst kann es für uns demnach nur ein Ziel geben und das ist ein Dreier,“ bläst FCK-Coach Stefen Reifenberg zum Angriff.
DJK Pluwig/Gusterath – DJK St. Matthias Trier
3:0 (1:0)
Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge konnte man die Negativserie in Pluwig beenden und mit einem souveränen 3:0-Sieg über den Tabellenletzten DJK St. Matthias Trier auf die Siegerstraße zurückkehren. Dank des Erfolges baute die junge Truppe um Trainer Aimé Kinss das Punktekonto auf 34 Zähler aus und belegt weiterhin Platz sieben der Liga. Für Pluwig trafen Matthias Reinel, Johannes Pavlidis und Marcel Kohl.
SV Föhren – SV Bekond
3:0 (2:0)
Mit einer 0:3-Niederlage in Föhren beißt sich der SV Bekond immer tiefer im Tabellenkeller fest. Der mögliche Abstieg flattert umher, notiert man doch erst magere 16 Punkte auf dem Konto. Föhren hingegen konnte die Serie ausbauen und landete gegen Bekond den dritten Sieg in Folge sowie das fünfte Spiel in Serie ohne Niederlage. Föhrens Konto ist demnach mit 42 Punkten und Platz sechs gut bestückt. Die siegreichen Tore erzielten Peter Thielmann, Nico Schabio und Thomas Wagner.
SV Sirzenich – SV Ehrang
1:2 (1:1)
Im Duell der beiden Liga-Giganten aus Sirzenich und Ehrang behielt die Elf von der Heide vor einer würdigen Kulisse die Nase vorn und gewann am Ende knapp, aber verdient mit 1:2. Für Ehrang ein wichtiger Schritt Richtung Spitze, zumal Liga-Primus Konz im Heimspiel gegen Tawern nach einem 0:0 wichtige Punkte ließen ließ. Doch ein Blick auf die Tabelle fand nicht statt, zumindest für 90 Minuten. Zu wichtig war das eigene Unterfangen. Die Konzentration stets aufrechterhaltend, lieferten sich beide Mannschaften einen Kampf auf Messers Schneide. Dabei erhaschte der Platzhirsch um Trainer Helmut Gorholt zunächst den besseren Start. Nach zehn Minuten erfolgte der erste Jubel des Spiels, als Sirzenichs Aleks Klodt die 1:0-Führung herbeisteuerte. Fünf Minuten später jedoch die große Ernüchterung seitens der Heimelf, nachdem Ehrang dank Michael Hensel mit dem 1:1-Ausgleich prompt die Antwort gab (15.). Der Genickbruch für Sirzenich und wohl auch das Ende jeglicher Meisterschaftsträume erfolgte nach einer guten Stunde, als Janik Lerch mit dem 2:1 aus Ehranger Sicht alles klar machte (65.). Zwar versuchte der SVS, die drohende Pleite im Endspurt noch zu vereiteln, verpasste aber trotz einiger guter Chancen die Möglichkeit zum Ausgleich. Ehrang ist somit strahlender Sieger und darf weiterhin, drei Spieltage vor Saisonende, vom großen Clou namens Meisterschaft träumen. In der Tabelle pflegt die Elf um Trainer Kevin Schmitt nun einen Abstand von zwei Punkten zum Führenden aus Konz. Sirzenich hingegen hat sich mit nun sieben Punkten Rückstand aus dem Titelrennen verabschiedet, wenn auch als Tabellendritter mit erhobenem Haupt. „Wir haben das Konzer Ergebnis wahrgenommen und demnach weiterhin alles selbst in der Hand. Genau diese Chance wollen wir jetzt nutzen,“ sagte Ehrangs Coach Kevin Schmitt mit Blick auf das näherkommende Saisonende. Stolz und mit ein wenig Wehmut war auch sein Gegenüber Helmut Gorholt, der die knappe Niederlage wie folgt resümierte: „Wir haben alle ein sehr hochklassiges A-Liga-Spiel gesehen. Meine Jungs haben phasenweise den Kopf hängen gelassen, was uns am Ende auch zum Verhängnis wurde. Mit Blick auf die komplette Saison können wir aber dennoch sehr zufrieden sein, auch wenn es am Ende mit der Meisterschaft nicht ganz geklappt hat.“