Der Absteiger aus Mehring sorgte mit dem 2:1-Sieg gegen die SG Pellingen für die Überraschung des Spieltages. Das dürfte vor allem den TuS Reinsfeld und den SV Bekond freuen, die sich die Punkte teilten und somit mit der SGP gleichzogen. Für den SVM war es der erste Sieg seit dem ersten Spieltag der Saison. Dank des Dreiers gab man die Rote Laterne an den FC Züsch weiter.

SG Pellingen – SV Mehring II
1:2 (0:1)
Ex-Schlusslicht Mehring sorgte gegen den Tabellenführer aus Pellingen für die Sensation: Jürgen Spieles traf nach einer Vorlage von Michael Münch ins rechte Eck (17.).Kurz vor dem Pausenpfiff scheiterte Münch am Pellinger Schlussmann. Im zweiten Durchgang spielte Münch Matthias Maes frei, der mehrere Pellinger umkurvte und zum 2:0 abschloss (83.). Erst in der Schlussminute der Partie gelang Tim Müller der Anschlusstreffer (90.). SVM-Coach Alex Becker lobte diese Leistung: „Wir haben uns für die Arbeit der letzten Wochen belohnt und waren von der ersten bis zur letzten Minute konzentriert.“

SG Gusenburg – FC Züsch
7:3 (2:0)
„Wir waren heute nicht viel schlechter und verloren 3:7. Gusenburg schoss sieben Mal und alles war drin“, fasste Züschs Sportlicher Leiter Mario Grünenwald die Partie zusammen. Dennoch gebe es auch Gutes: „Positiv ist zu bewerten, dass wir zu keinem Zeitpunkt aufgegeben haben.“ Das bestätigt auch Gusenburgs Trainer Thomas Lehnen: „Züsch hat richtig Gas gegeben und sich nicht hängen lassen.“ Für Gusenburg trafen Mathias Renn (3), Arwut Janphaphat, Christoph Markeli und Stefan Engel, zusätzlich gab‘s ein Eigentor. Für Züsch lochten Fabian Becker (2) und Johannes Nisius.

FC Schöndorf – SG Osburg II
8:0 (3:0)
Nach Mehring und Bekond fiel auch die Osburger Reserve dem Schöndorfer Offensivdrang zum Opfer. Die beiden Sechser Timo (15., 40.) und Christoph Marx (43.) markierten den Halbzeitstand. Leon Falk (55., 75.) und David
Andizejewski (62., 81.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. Den Schlusspunkt setzte Kilian Falk (88.).

SG Hochwald II – SG Ehrang/Pfalzel II
2:2 (1:2)
Die Hochwald-Reserve stoppte die vier Spiele andauernde Negativserie. Coach Martin Junker hofft deshalb auf „die positive Trendwende“: „Wir haben die Woche über gut trainiert und hatten am Freitag eine offene Gesprächsrunde. Die Jungs haben unsere Ziele gut umgesetzt und waren in jedem Zweikampf präsent.“ Tobias Moßmann verlängerte einen Freistoß in den Strafraum mit den Zehenspitzen zum 1:0 (9.). Ein Missverständnis zwischen SGH-Torwart Sebastian
Schmitt und Fabian Baro führte zum Ausgleich durch Rudi Thömmes (33.). Kurz vor der Pause erhöhte Ehrang auf 2:1 durch Anton Weiszenbacher per Handelfmeter (45.). Nach dem Ausgleichstreffer von Fabio Dany (61.) vergaben die Hausherren in der Schlussphase mehrere Großchancen. Ehrangs etatmäßiger Außenbahnspieler Rouven Weber hielt den Gästen einen Punkt fest. Für SGE-Coach Rudi Thömmes der einzige Lichtblick: „Es war das alte Lied: Wir gewinnen ein Spiel und meinen dann, es geht von alleine. Wir können uns beim Torwart bedanken, der als Feldspieler unglaublich gehalten hat.“

SG Ruwertal II – SV Kell
1:2 (1:1)
Johannes Huwer brachte die Gäste aus Kell in Führung (25.). In der Schlussphase der ersten Hälfte glich Kai Lieser aus (42.). Mitte des zweiten Durchgangs besorgte Kells Carsten Bach den 2:1-Endstand (72.). In der Schlussphase vereitelte die Latte einen Punktgewinn der Hausherren.Für Ruwertals Trainer Mark Stüttgen ärgerlich: „Spielerisch war es gut. Wir haben nur vergessen, die Tore zu schießen. Hinten ging dann fast jede Chance rein, die wir zuließen.“ Marco Justinger, Coach des SV Kell, sah ein „kampfbetontes, aber faires Spiel“: „Aufgrund der letzten zehn Minuten hätten wir uns über ein Unentschieden nicht beschweren dürfen. So war es ein glücklicher Ausgang.“

SG Mandern – Hermeskeiler SV
4:1 (2:1)
Auf dem aufgeweichten Hartplatz in Waldweiler lieferten sich Mandern und Hermeskeil vor rund 250 Zuschauern ein reines Kampfspiel. Yannik Stein traf früh zur Führung der Hausherren (4.). Als Hermeskeils Torwart beim Abschlag wegrutschte, nutzte Julian Flesch den verunglückten Abschlag (31.). Philipp Stüber verkürzte vor der Pause auf 1:2 (45.), in Hälfte zwei erhöhten Stein (75.) und Flesch (85.) auf 4:1. In der 89. Minute sah ein Hermeskeiler die Gelb-Rote Karte. HSV-Trainer Karl-Josef Weiß akzeptierte die Niederlage: „Grundsätzlich war der Sieg für Mandern nicht unverdient. Sie haben viel dafür getan.“ Mandern steht nun einen Punkt hinter dem Spitzentrio.