Hopp oder Top heißt es für die Isseler im Spiel des Tages gegen den Tabellenführer aus dem Hochwald. Sollte das Team von Jörg Lauer das Spiel tatsächlich gewinnen, wäre für den ehemaligen Salmrohrer Regionalligaspieler früherer Jahre wieder alles offen im Titelkampf. Bei einer Niederlage gegen seinen Ex-Klub wären aber auch alle
Hoffnungen von der Realität verweht. Es werden 150 Zuschauer erwartet.
Die Generalprobe verlief vielversprechend, doch in Ruwer wurde das Lauer-Team vor keine allzu großen Probleme gestellt. „Ich war insbesondere mit der ersten Halbzeit in Ruwer sehr zufrieden, weil wir konzentriert spielten und früh die Weichen gestellt haben. Das, was danach kam, war eher schlecht. Wir agierten hinten zu fahrlässig. Das dürfen wir uns gegen Reinsfeld nicht erlauben.“ Gegen seinen Ex-Verein mache es besonders viel Freude zu spielen, betont Lauer. „Das ist immer etwas Besonderes für mich und ein Topspiel für uns. Zu meinem Ex-Verein habe ich noch immer einen guten Kontakt. Wenn es die Zeit erlaubt, trinken wir auch mal ein Bierchen zusammen. Das wollen wir aber ausblenden und unser Heimspiel gewinnen. Wir sind selbstbewusst genug und haben die Qualität und eigentlich gar nichts zu verlieren. Selbst bei einem Sieg wird es schwierig für uns“, betont Dauerbrenner Lauer, der auch selbst wieder auflaufen könnte. Weil Marc Raach im Urlaub und Kevin Weich beruflich unabkömmlich sind, wird Lauer wohl selbst wieder die Stiefel schnüren müssen. Dominik Klotten fehlt krankheitsbedingt seit Längerem. Gut eingeschlagen haben zuletzt Mark Hess, der die Vorrunde noch in der Zweiten spielte, sowie Stürmer Falou Ndione. „Ich hoffe, dass sie ihre Entwicklung noch ausbauen können.“ Reinsfeld bringe einige Zuschauer mit, ist sich Lauer über die Bedeutung der Partie für den Gegner sicher. Spielertrainer Markus Thees: „Das wird ein schweres Spiel gegen den Ex-Trainer Jörg Lauer. Er wird seine Jungs extrem heiß machen. Wir müssen Alex Shigar ausschalten.“
Schweich, So., 9.4., 14.30h