Am Sonntag treffen auf dem Hartplatz in Merzkirchen die SG Wincheringen und der SV Ayl aufeinander. Ein Topspiel, das für eine Vorentscheidung im Titelkampf sorgen könnte. Obwohl Wincheringen auf dem dritten Tabellenplatz keine Chance mehr auf die Meisterschaft hat, zeigte die Mannschaft von Uwe Repplinger Qualitäten als Favoritenschreck. Siegt man gegen Ayl, bringt man Freudenburg zum Jubeln.
Nach schwachem Saisonstart und einer 0:4-Hinspielniederlage gegen den SV Ayl, glückten dem Tabellendritten aus Wincheringen in den vergangenen neun Partien acht Siege. Damit heimste die SGW in den letzten zehn Spielen die zweitmeisten Punkte ein. Nur Schade, dass man jetzt genau auf die Mannschaft trifft, die noch mehr Punkte sammelt. Seit der Niederlage gegen Filzen-Hamm am siebten Spieltag ist der Tabellenzweite Ayl ungeschlagen. Trotz eines Spiels weniger sammelt das Team von Dietmar Hürter zwölf Punkte mehr als Wincheringen. Dennoch sind diese Statistiken kein Garant für einen Erfolg, besonders nicht in einer Klasse, die schon bewiesen hat, dass jeder jeden schlagen kann. Etwas anderes als ein Sieg kommt für Hürter aber nicht in Frage: „Wincheringen spielt seit dem Trainerwechsel eine gute Saison. Sie haben eine schöne Serie, aber am Sonntag wird diese brechen. Wir müssen gewinnen, da gibt es keine Alternative.“ Schlägt Freudenburg die dritte Mannschaft des SV Konz, gibt es für Ayl tatsächlich keine andere Möglichkeit. Angenommen der SVA gewinnt das Nachholspiel gegen die SG Kirf, teilt man sich punktgleich mit Freudenburg den ersten Tabellenplatz. Am 21. Spieltag treffen beide Teams aufeinander – spätestens dann wird die Meisterschaft entschieden. Vorher aber muss Ayl mit Wincheringen eine Hürde nehmen, die sie besser nicht unterschätzen. So brachte die SGW auch schon den momentanen Spitzenreiter Freudenburg zu Fall. Damals reichte der SG Wincheringen eine starke erste Hälfte, um sich mit einem 3:0 den Sieg zu sichern. Der SV Ayl ist gewarnt.
Merzkirchen, So., 26.3., 14.30h