Das Topspiel des Tages findet am Sonntag statt, wenn die Reserve von Tawern den SV Ayl empfängt. Beide Mannschaften sind in bestechender Verfassung und wollen ihre Siegesserien auch im Lokalderby fortsetzen. Die Zuschauer erwartet ein Offensivspektakel: Zusammen haben die Teams in den letzten beiden Partien satte 20 Treffer erzielt. Ein Sieg ist für die Gäste Pflicht, um die SG Freudenburg unter Druck zu setzen.

„Das wird ein heißer Tanz. Zeit fürs Lokalderby“, freut sich Ayl-Coach Dietmar Hürter auf das bevorstehende Spiel. Kein Wunder, denn der Respekt vor dem Gastgeber ist groß: „Wer in Freudenburg einen Punkt mit nach Hause holt, hat Respekt verdient. Wir müssen uns richtig anstrengen.“ Hoffnungen setzt Ayl dabei wieder in die gut eingespielte Offensive. Bereits 50 Treffer sind in der bisherigen Saison erzielt worden – Höchstwert in der Liga. Auch an diesem Wochenende stehen wieder alle Spieler zur Verfügung. Dass sein Team nur schwer zu schlagen ist, wenn sie „taktisch und offensiv alles geben“, weiß auch Hürter. Bereits im Hinspiel schoss der Tabellenzweite Tawern mit einem 6:0 aus dem eigenen Stadion. Mit einem Sieg könnte die Mannschaft Tabellenführer Freudenburg unter Druck setzen, der erst um 15 Uhr gegen den SG Wincheringen spielt. Gegner Tawern hat am letzten Wochenende schon gezeigt, dass er mit der aufgeheizten Stimmung eines Derbys umgehen kann. Gegen Nittel bescherte eine gute zweite Halbzeit dem Team einen 4:0-Erfolg. Das Team von Markus Binz konnte die letzten drei Spiele gewinnen und ist in einer bestechenden Verfassung. Zudem befindet sich mit Daniel Gilweit (18 Treffer) der Toptorjäger der Kreisliga C-Saar in den eigenen Reihen. Viel wichtiger ist allerdings die Frage, ob es gelingt, die oft schwache Defensive zu stabilisieren. In der laufenden Spielzeit kassierte die Reserve des SV Tawern im Schnitt 2,5 Gegentreffer pro Spiel – deutlich zu viele, will man gegen die Offensivkraft des SV Ayl punkten.
Tawern, So., 13.11., 13.00h