14.04.2018

Nachbericht, Kreisliga B-Trier/Saar: „Zu gut für die Welt“

Diskussionsbedarf nach Irscher Sieg gegen Saartal-Reserve

Schodens Julian Paulus (vorn) sichert den Ball vor Lucas Konz vom SV Irsch ab. Nach dem glücklichen 3:2-Gästesieg gab es nach dem Spiel noch Redebedarf. Foto: Maurice Herzog

Der Aufsteiger aus Irsch stoppte die Siegesserie der SG Saartal II, drehte die Partie nach einem 0:2-Rückstand und gewann am Ende 3:2. Vor allem der letzte Gegentreffer stieß den Schodenern dabei sauer auf, denn Trainer Peter Benzschawel warf dem Aufsteiger Unsportlichkeit vor. Irsch-Coach Christian Ringel weist diese Anschuldigungen jedoch von sich.

Mit zwei Siegen im Rücken spielte die Saartal-Reserve gegen den Aufsteiger aus Irsch mit Selbstvertrauen auf. Julian Paulus markierte in der 24. Minute den Führungstreffer für die Hausherren. Drei Minuten später erhöhte Alexander Fox auf 2:0. Der Zwei-Tore-Vorsprung hielt allerdings nicht lange, denn Irsch Nils Spruck verkürzte postwendend auf 1:2 (28.). Die Saartal-Elf traf trotz guter Möglichkeiten aber kein weiteres Mal. Irsch zeigte sich kaltschnäuziger und glich im zweiten Durchgang durch Matthias Fusenig aus, dessen Freistoß an allen Spielern vorbeiflog und im langen Eck landete (60.). In der 86. Minute gab es Diskussionsbedarf: Während ein Spieler der SG Saartal auf dem Boden lag, schoss Philipp Gehlen die Gäste zum Sieg. Für Schodens Trainer Peter Benzschawel eine Unsportlichkeit: „Der Hauptgrund für die Niederlage waren die vergebenen Chancen, denn wir müssen das Spiel schon in der ersten Hälfte entscheiden. Dennoch ist das 2:3 sehr unsportlich gefallen, da unser Innenverteidiger mit Knieproblemen am Boden lag und Irsch weiterspielte. Wir müssen daraus lernen, dass wir zu gut für die Welt sind.“ Christian Ringel, Trainer des SV Trier-Irsch, bewertete die Situation anders: „Es waren nur fünf Sekunden zwischen Verletzung und Tor, daher sehe ich das nicht als unsportlich an. Wir haben ja nicht noch eine Minute weitergespielt.“ Trotz des Sieges sah Ringel Verbesserungsbedarf bei seinem Team: „Die erste Halbzeit war eine Katastrophe. Am Ende haben wir glücklich gewonnen.“

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