In einer engen Partie schenkten sich die noch ungeschlagenen Teams aus Bekond und Hermeskeil keinen Meter. So überrascht es nicht, dass trotz zweier Traumtore eine Entscheidung ausblieb.
Der SV Bekond wollte seinen guten Saisonstart (zwei Siege, 9:0 Tore) im Heimspiel gegen die SG Hermeskeil bestätigen. Tatsächlich setzten die Hausherren auf ihrem Kunstrasen den ersten Wirkungstreffer, als man nach einer ereignislosen Anfangsphase nur den Pfosten traf. Die Hermeskeiler fanden in der Folge aber besser in die Partie und boten sich mit den Bekondern eine spannende wie offene Partie.
Nach dem Seitenwechsel drückten die Gäste auf den Führungstreffer und waren erfolgreich: Der erst sechs Minuten zuvor eingewechselte Timo Philippi zog aus der Distanz ab und war erfolgreich – 1:0 Hermeskeil (70.). Eine Entscheidung blieb in der Folge aus, weil Bekond sich durch den Rückstand nicht aus dem Konzept bringen ließ. Ganz im Gegenteil: In der 83. Minute zirkelte Jonas Porten einen Freistoß in den Hermeskeiler Giebel und sorgte damit für eine Punkteteilung.
Für Bekonds Trainer Andreas Kiemes war es ein leistungsgerechtes Ergebnis: „Wir nahmen mit Hermeskeil den ersten Gradmesser super an und waren direkt im Spiel. Unser Gegenpressing funktionierte super und wir hätten auf 1:0 stellen können. Hermeskeil ist eine gute Mannschaft und zeigte das auch. Das 1:1 ist hintenraus ein verdientes Ergebnis. Ich bin beeindruckt, wie ruhig unsere Mannschaft nach dem Gegentor und den verletzungsbedingten Wechseln geblieben ist. So können wir gerne weitermachen.“
Auf der Gegenseite vertrat Tobias Gosert den abwesenden Trainer Aimé Kinss. Dieser weilte in Berlin und gewann dort mit der SG Mittelmosel-Leiwen die DFB-Ü50-Meisterschaft. Mit dem Punktgewinn in Bekond zeigte sich Kinss dennoch zufrieden: „Bekond ist eine heimstarke Mannschaft und zeigte das schon in der letzten Saison. Auf ihrem Kunstrasen muss man ihnen erst mal einen Punkt abnehmen.“
Foto: Archiv
