Obwohl die Chance auf einen Spitzenplatz gering ist, haben sich der SV Trier-Olewig und der FC Könen längst nicht aufgegeben. Beide Teams wollen das Maximum aus der Restsaison herausholen – dafür ist ein Sieg gegen den Tabellennachbarn nötig.

Acht Spiele vor Ende der Saison verfolgen viele Teams kein bestimmtes Ziel mehr, kämpfen sie nicht gerade um den Klassenerhalt oder die Meisterschaft. Nicht so der SV Trier-Olewig und der FC Könen: Auf Rang vier und fünf platziert, gibt es für beide Mannschaften zwar nur noch eine geringe Chance auf einen Podiumsplatz (fünf bzw. sechs Punkte Rückstand), doch die Tabellennachbarn wollen den Druck auf das Führungstrio hochhalten und das sportliche Maximum aus der Restsaison herausholen. Ein Ziel, das im direkten Duell auf die Probe gestellt wird.

Der SV Trier-Olewig startete mit einer Niederlage gegen die DJK St. Matthias Trier II in die Restsaison, verlor auch aufgrund der verbesserungswürdigen Chancenverwertung. Eine Woche später fanden die Trierer jedoch zurück in die Erfolgsspur, gewannen gegen Tawern II und legten in der Vorwoche beim SV Trier-Irsch II einen weiteren Dreier nach. Die Formkurve des SVO scheint also nach oben zu zeigen. Auch personell sah es am letzten Spieltag wieder besser aus, standen doch mehr Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft zur Verfügung als erwartet. Und sollten doch Spieler fehlen, füllen A-Jugendliche, die im nächsten Jahr in den Herrenbereich aufrücken, den Kader auf. Verständigungsprobleme sollte es zwischen Senioren und Jugend nicht geben, denn seit dem Winter trainieren beide Teams zusammen.

Eine Truppe mit vielen jungen Spielern stellt auch der FC Könen. Die Könener starteten perfekt ins neue Jahr und gewannen sowohl gegen Irsch II als auch gegen Wasserliesch und Hochwald II. Wie in Olewig zeigt die Formkurve auch in Könen nach oben. Wachte man in den ersten beiden Restrundenpartien erst in der zweiten Halbzeit auf, zeigte man gegen personell geschwächte Hochwälder von Minute eins an eine konzentrierte Leistung – und spielte das erste Mal in diesem Jahr zu null. Bei nur einem Punkt Rückstand auf den SV Trier-Olewig soll nun der nächste Sieg und damit ein kleiner Sprung nach oben auf Rang vier folgen.

Einen Sieg visieren auch die Olewiger an, die aus dem Hinspiel einiges gutzumachen haben. Damals lag man mit 2:0 zurück, ehe man ausglich und am Ende doch mit 5:2 auf dem Könener Rasen unterlag. Eine Pleite, die Olewigs Trainer Denys Surma einer guten Laufleistung des FCK zuschreibt wie auch zahlreichen individuellen Fehlern, die Gegentore einleiteten. Im Rückspiel will der SVO nun zeigen, dass man damals unter Wert geschlagen wurde, und den vierten Rang verteidigen. Wie im Hinspiel verfügt die Könen-Elf jedoch über die gleiche Stärke, auf die man in der Vorbereitung den Fokus legte: Fitness. Dies dürfte zu einer interessanten Partie führen, bei der die Entscheidung erst spät fällt. Denn auch die Olewiger zeigten zuletzt, dass man Spiele dank einer starken Bank drehen und erst im zweiten Durchgang für sich entscheiden kann.

Hinweis: Noch ist nicht entschieden, ob die Partie auf dem Olewiger Rasen oder dem Hartplatz auf dem Petrisberg stattfindet. 

Trier-Kürenz, So., 29.03., 14.30h