Höchste Zeit für einen Sieg wird es auch bei der SG von Mosel und Sauer. Denn die Serie nicht erfolgreicher Spiele riss auch gegen Kellerkind Schleid nicht ab.

So kam das Team von Stefan Castello über ein 2:2-Remis nicht hinaus und steht als Tabellendrittletzter weiterhin mit dem Rücken zur Wand. Soll der Abstand auf den rettenden zwölften Tabellenplatz (derzeit der SV Mehring mit 18 Punkten) nicht weiter anwachsen (aktuell drei Zähler), sollte zwingend gegen die SG Wiesbaum ein Sieg her. „Uns erwartetet ein hartes Stück Arbeit. Doch wir haben ein weiteres Heimspiel, das wir unbedingt gewinnen wollen. Wiesbaum ist ein unangenehmer Gegner mit großer individueller Qualität. Das Hinspiel haben wir dort glücklich 1:0 gewonnen. Wir möchten die sich bietenden Räume nutzen, die Abschlüsse konsequenter suchen und eine bessere Entscheidungsfindung an den Tag legen“, ist die Prämisse von Castello klar. Nach dessen Angaben stehen alle Spieler zur Verfügung.

Gegen die Ex-Rheinlandligisten FSV Salmrohr (1:2) und FSV Trier-Tarforst hielten die Vulkaneifeler lange mit und hätten sich eigentlich auch Punkte verdient gehabt.Weil man den einen Fehler zuließ, ging der Aufsteiger jedesmal leer aus. Das soll sich spätestens am Sonntag in Zewen wieder ändern. „Wir haben jetzt Zewen, dann Schleid vor Augen. Wir haben trotz teilweise sehr guter Leistungen in diesem Jahr noch keinen Punkt einfahren können. Es geht darum, unsere Hausaufgaben zu erledigen und mit drei Punkten aus Zewen wieder in die Vulkaneifel zu fahren. Trotz der Dominanz haben wir im Hinspiel eine unglückliche 0:1-Niederlage einstecken müssen. Auf der guten Leistung von Salmrohr und gegen Tarforst können wir aufbauen. Der Druck liegt bei Zewen“, weiß Wiesbaums Spieltrainer Marco Michels um eine knifflige Ausgangsposition. Nach privater Abwesenheit ist Jannik Hennes wieder im Einsatz. Julian Bauer ist berufsbedingt nicht abkömmlich und Michels selbst laboriert noch an den Folgen eines Pferdekusses. Ein Einsatz des Spielertrainers gilt als unwahrscheinlich.

TR-Zewen, Sonntag, 22.3., 15.30h

Foto: Sandra Maes