Nachdem mit Ausnahme des SV Ayl und der SG Saartal II alle Mannschaften des unteren Tabellendrittels dreifach punkteten, könnte der 19. Spieltag für einige Veränderungen sorgen. Der Grund: Ayl empfängt Wasserliesch und Konz II den Spitzenreiter aus Freudenburg. Die Chance für Nittel, Aach und Krettnach, sich von den Abstiegsrängen zu entfernen.
SV Konz II – SV Freudenburg
Mit dem erkämpften Dreier gegen den TuS Euren sorgte der SV Freudenburg für klare Verhältnisse an der Tabellenspitze. Mit acht Punkten Vorsprung auf den Tabellendritten dürfte sich die Meisterschaft nun nur noch zwischen dem SVF und Verfolger SV Wasserliesch entscheiden. Mit dem SV Konz II wartet nun ein vermeintlich leichter Gegner auf den Primus. Freudenburgs Trainer Tobias Weinandy kündigte jedoch an, dass man „keinen Gegner unterschätzen werde“. Das ist auch nötig, denn obwohl die Konzer Reserve nur ein Drittel der Freudenburger Punkte verbuchte, entschied man die vergangenen drei Heimspiele für sich. Das dürfte vor allem daran liegen, dass SVK-Coach Oliver Henrichs vor heimischem Publikum ein größerer Kader zur Verfügung steht. Prognosen zum kommenden Spiel kann Henrichs allerdings keine geben: „Es kommt einfach wieder auf die Mannschaft an, die wir zusammen bekommen. Wir wollen im Heimspiel aber in jedem Fall einen Punkt gewinnen.“
Konz, So., 24.3., 12.30h
TuS Trier-Euren – SV Trier-Irsch
Mit einem 1:5 startete Tobias Spruck in seine Amtszeit als Trainer beim SV Trier-Irsch. Diese Pleite zu bereinigen, dürfte gegen den TuS Euren aber keine leichte Aufgabe werden, denn der Tabellendritte präsentierte sich trotz einiger Verletzter gegen den SV Freudenburg in guter Form. Dementsprechend selbstbewusst ist Trainer Chris Jahn vor dem Stadtteilderby: „Ich erwarte, dass wir nächste Woche noch einmal die Leistung aus dem Freudenburg-Spiel abrufen. Dann bin ich mir sicher, dass wir Irsch besiegen werden. Wir müssen jetzt von Spiel zu Spiel schauen und wollen den dritten Platz absichern.“
TR-Euren, So., 24.3., 14.00h
Der SG Aach glückte gegen die SG Franzenheim ein wichtiger Auswärtssieg, doch tabellarisch änderte sich für das Team von Frank Laudwein nicht viel. Mit 15 Punkten steht man weiterhin nur einen Zähler vor den direkten Abstiegsplätzen und könnte an diesem Wochenende schon in diese Zone abrutschen. Umso wichtiger ist es für Laudwein, dass seine Mannschaft erneut eine gute Leistung abruft: „Es wird ein ähnliches Spiel wie gegen Franzenheim. Wenn wir genauso spielen, sehe ich dem Ganzen aber sehr positiv entgegen.“ Anders die Situation beim SV Olewig: Durch die Nullnummer gegen die SG Nittel konnte die Elf von Sebastian Herz die Eurener Niederlage nicht nutzen. Damit dürfte man im weiteren Saisonverlauf lediglich um den vierten Platz spielen. „Wir müssen zunächst sehen, wie es personell aussieht. Durch die Niederlage ist der Zug nach oben endgültig abgefahren. Das Hauptaugenmerk liegt nun auf dem Nichtabstieg der zweiten Mannschaft und der Integration der A-Jugendlichen in den Herrenbereich“, erklärt Sebastian Herz, Trainer des SVO.
Aach, So., 24.3., 14.30h
SG Nittel – SG Saartal II
Die SG Nittel sendete mit dem Sieg gegen den SV Olewig ein Lebenszeichen aus dem Keller. Mit 14 Punkten ist man in Schlagdistanz zur Konkurrenz und könnte mit einem Sieg gegen Schlusslicht Saartal II auf den zehnten Rang vorrücken. Damit würde sich das Team von Ralf Reger zumindest für kurze Zeit den Abstiegssorgen entledigen. Einen einfachen Gegner sollte die SGN allerdings nicht erwarten, denn die SGS könnte mit dem Mut der Verzweiflung spielen. Mit acht Punkten bei 16 Spielen ist die Saartal-Reserve aktuell sieben Punkte von einem Nichtabstiegsplatz entfernt. Damit steht man trotz zweier Nachholspiele mit dem Rücken zur Wand. Will man den Abstieg verhindern, muss man in Wellen siegen.
Wellen, So., 24.3., 14.30h
SV Ayl – SV Wasserliesch
Nach der Spielverlegung gegen die SG Saartal II startet der Tabellenzweite aus Wasserliesch erst an diesem Wochenende ins neue Jahr. Da Primus Freudenburg gegen Euren siegte, muss der SVW gegen den Aufsteiger aus Ayl nachziehen. Im Hinspiel siegten die Wasserliescher mit 2:0, gastieren dieses Mal aber auf dem Ayler Rasen. Der SVA dürfte nach der Niederlage gegen Konz in höchster Alarmbereitschaft sein, denn die Abstiegszone ist nur noch einen Punkt entfernt. „Wir haben nichts zu verlieren und können befreit aufspielen. Wenn wir etwas holen, wäre es sehr positiv“, sagt Ayls Trainer Dietmar Hürter.
Ayl, So., 24.3., 14.30h
VfL Trier – SV Krettnach
Auch für den VfL Trier ist der Zug nach oben durch die Niederlage gegen die SG Waldweiler abgefahren. Gegen Krettnach fordert Coach Bilal Boussi dennoch eine offensiv konzentriertere Leistung: „Wir müssen die gleiche Einstellung und den gleichen Spielwitz an den Tag legen, aber vorne abgeklärter werden. Dann können und müssen wir gegen Krettnach gewinnen.“ Krettnach-Trainer Fabian Schmidt erwartet Probleme für beide Mannschaften wegen des Untergrunds: „Wir hatten in den letzten Jahren stets Probleme gegen den VfL. Beide Teams versuchen, Fußball zu spielen, da wird es auf dem Hartplatz schwer werden.“
TR-Heiligkreuz, So., 24.3., 15.15h