Gleich zum Beginn der Restrunde geht es an der Tabellenspitze in die Vollen, denn Primus Freudenburg empfängt den TuS Euren. Für den Tabellenzweiten aus Wasserliesch womöglich die Chance, die Führung zu Übernehmen. Dafür muss die Elf von Carlo Lambert jedoch den Hinspielerfolg gegen die SG Saartal II wiederholen. Ein unangenehmer, aber geschwächter Gegner, wie SGS-Trainer Peter Benzschawel verrät. 

SG Saartal II – SV Wasserliesch
Als Tabellenletzter hat die Saartal-Reserve vor dem Restrundenstart bereits vier Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Vor allem die vielen Verletzungen in der ersten und zweiten Mannschaft machten dem Team von Peter Benzschawel schwer zu schaffen und nötigtem den Trainer mehr als einmal zur Verwendung des Begriffs „Seuchenjahr“. 2019 scheint sich die Misere nahtlos fortzusetzen, denn mit der Vorbereitung ist Benzschawel nicht zufrieden: „Die Trainingsbeteiligung war eher bescheiden. Wir haben mit der ersten Mannschaft zusammen trainiert und aus der Zweiten waren meist nur sechs Spieler dabei. Gegen Wasserliesch wird es jetzt ein verdammt schweres Spiel. Wir werden versuchen, mit den Mitteln, die wir haben, dagegenzuhalten, aber es gibt weiter viele verletzte Spieler.“ Im Hinspiel dauerte es bis zur zweiten Halbzeit, ehe der SVW den Irscher Abwehrriegel knackte. Das 5:0-Hinspielergebnis dürfte die Elf von Carlo Lambert dennoch wieder anstreben, denn nur mit einem Sieg könnte der Tabellenzweite bei einem Freudenburger Patzer gegen Euren den Spitzenplatz übernehmen.
Schoden, Sa., 16.3., 15.15h

SV Konz II – SV Ayl
Der SV Konz II kämpfte sich mit einem Sieg gegen den SV Krettnach zurück in den Kampf um den Klassenerhalt. Nun empfängt man Aufsteiger Ayl, der nach fünf Niederlagen aus den letzten sechs Spielen immer weiter nach unten rutschte. Mit nunmehr 15 Punkten stehen die Ayler nur noch vier Zähler vor dem SVK und könnten mit einer weiteren Niederlage in Abstiegsnöte geraten. Für die Hausherren ist es hingegen die Chance auf den Befreiungsschlag, wie Trainer Oliver Henrichs erklärt: „Ich erwarte für das erste Spiel, dass wir an uns glauben und alles reinhauen. Wir müssen die drei Punkte schon fast holen und können damit auf einen Punkt an Ayl rankommen. Es wird damit ein richtungsweisendes Spiel für uns.“
Konz, So., 17.3., 12.30h

SV Trier-Olewig – SG Nittel
Das Hinspiel gegen den SV Olewig dürfte Anhängern der SG Nittel noch schwer im Magen liegen. Der Grund: Trotz guter Leistungen und zahlreichen hochkarätigen Chancen ging man durch einen Gegentreffer in der 88. Minute erneut leer aus. Damit ließ die SGN einmal mehr Punkte liegen, die man in der aktuellen Lage benötigen würde. Mit elf Punkten stehen die Nitteler auf dem Relegationsplatz und damit mitten im Abstiegskampf. Genau wie die SG Saartal II kämpft aber auch der Tabellenzwölfte mit Ausfällen. „Die Vorbereitung war durchwachsen. Wir hatten viele Ausfälle wegen Verletzungen und Krankheit und deswegen meist nur acht bis zwölf Leute im Training. Es wird ein ganz schweres Spie gegen Olewig, denn wir brauchen dringend Punkte“, erklärt Nittels Trainer Ralf Reger.
TR-Olewig, So., 17.3., 14.30h

SG Franzenheim – SG Aach
Auch die SG Aach rangiert mit zwölf Punkten in der unteren Tabellenhälfte und kassierte vor der Winterpause gegen den SV Konz II eine empfindliche Niederlage. Nach dem 2:1-Hinspielerfolg gegen Franzenheim ist die Elf von Frank Laudwein gut auf den Rückrundenstart vorbereitet: „Die Vorbereitung war relativ positiv und wir hatten eine gute Beteiligung. Alle waren sehr motiviert, aber uns fehlen in der Rückrunde wichtige Spieler. Es wird gegen Franzenheim ein schweres Spiel, wo wir das Beste rausholen müssen.“
Pellingen, So., 17.3., 14.30h

SV Trier-Irsch – SV Krettnach
An der Seitenlinie des SV Trier-Irsch übernahm Spieler Tobias Spruck für Christian Ringel, der sein Amt trotz ordentlicher Ergebnisse hinlegen musste. Auf den Trainernovizen wartet mit dem SV Krettnach nun ein motivierter Gegner, der die Abstiegszone verlassen möchte. „Die Vorbereitung verlief durchwachsen, da wir in keinem Testspiel mit voller Besetzung antreten konnten. Deshalb bin ich nicht 100 Prozent zufrieden. Irsch wird jetzt der gewohnt unangenehme Gegner werden. Wir tun uns immer schwer gegen sie. Ich denke aber, dass die Vorbereitung für keine Mannschaft einfach war. Deswegen ist der Ausgang des Spiels völlig offen“, sagt Krettnachs Trainer Fabian Schmidt.
TR-Irsch, So., 17.3., 14.30h

VfL Trier – SG Waldweiler
Obwohl der SG Waldweiler vor der Winterpause aufgrund einiger Ausfälle die Luft ausging, kann die junge Mannschaft auf ein gutes Jahr 2018 zurückblicken. Mit dem VfL Trier wartet nun eine besser positionierte Mannschaft, die laut Trainer Bilal Boussi jedoch eine durchwachsene Vorbereitung absolvierte: „Es ist nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir konnten uns wegen vieler Krankheiten und Verletzungen nicht fokussieren. Waldweiler hat eine starke Mannschaft, vor allem in der Offensive, da wird es ein schweres und offenes Spiel auf Augenhöhe werden.“
TR-Heiligkreuz, So., 17.3., 15.15h