Mit drei Punkten Rückstand auf den Konkurrenten aus Könen steht der FSV kurz vor dem Saisonende mit dem Rücken zur Wand. Will man den direkten Klassenerhalt noch erreichen, muss man gegen den FCK siegen. Keine leichte Aufgabe, denn im Hinspiel verlor man 1:2.
SV Bekond – SV Konz
Wenn der akut abstiegsbedrohte SV Bekond am Sonntag den Ligaprimus aus Konz empfängt, sind die Rollen im Vorfeld klar verteilt. An den letzten Sieg kann sich die junge Truppe aus Bekond nur noch vereinzelt erinnern. Am 11.11.2018 landete man zuletzt einen Dreier. Seither gewann die Tristesse die Oberhand und kreist mit reichlich Abstiegsstimmung über dem heimischen Lager. Konz, der Überflieger der Liga, dürfte wohl auch die Hürde Bekond mit dreifacher Ausschüttung nehmen. Auch wenn die Leistung nicht immer in Konzer Manier über den Platz getragen wurde, stand am Ende meist ein Dreier unterm Strich. Und dennoch wächst der Druck aus Richtung Ehrang. Der Zweitplatzierte jagt die Konzer und dürfte neue Hoffnung schöpfen, nachdem der Liga-Primus jüngst im Heimspiel gegen den SV Tawern nicht über ein torloses Remis hinauskam. Bekond hingegen bangt weiterhin um die Klasse und hofft gegen Konz auf ein Wunder. Immerhin behielt der SVK einst im Hinspiel die Nase vorn, als man über Bekond mit 5:0 gewann. „Sicherlich ist der Druck auf meine Mannschaft gestiegen. Dennoch wollen wir nur auf uns schauen und die restlichen drei Spiele allesamt gewinnen,“ gab SVK-Coach Thomas Berens kämpferisch zu verstehen.
DJK Pluwig/Gusterath – SV Tawern
Im Gegensatz zu Pluwig, zuletzt siegreich gegen Schlusslicht St. Matthias, hofft Tawern, nach dem zurückliegenden 0:0 gegen Spitzenreiter Konz auf die Siegerstraße zurückkehren zu können. Das Hinspiel dürfte Tawern Hoffnung machen, als man damals nach einem 5:3-Sieg Pluwig in die Knie zwang. Während Pluwig (34 Punkte) Platz sieben festigen möchte, will auch Tawern (43 Punkte) die heimische Fahne weiterhin hissen und Platz vier mit aller Macht verteidigen.
Pluwig, So., 5.5., 14.30h
FSG Ehrang/Pfalzel – SG Thomm
Ein Ausrutscher ist tabu, wenn die FSG Ehrang/Pfalzel (55 Punkte) im Kampf um die Liga-Krone noch ein Wörtchen mitreden möchte. Jüngst den Abstand auf den SV Konz nach dem 2:1-Sieg in Sirzenich auf zwei Zähler verkürzt, gilt es auch am Sonntag gegen die SG Thomm (Platz 5 / 43 Punkte), leistungsmäßig alles abzurufen. Der Favorit in diesem Spiel genießt ein Heimspiel, ist mit Blick auf das Hinspiel allerdings gewarnt, als man damals gegen die Osburger Truppe nicht über ein 1:1-Remis hinauskam.
Ehranger-Heide, So., 5.5., 14.45h
SG Saarburg – SV Sirzenich
Wichtige Big Points landete am letzten Spieltag die SG Saarburg, als man im Kellerduell beim FC Könen mit 3:2 gewann. Der Abstieg rechnerisch zwar noch möglich, hat man von allen Kellerkindern jedoch die besseren Karten und rangiert mit 22 Punkten auf dem ersten Platz des rettenden Ufers (Platz zehn). SGS-Coach Michael Sachse hofft indes gegen Sirzenich auf eine Überraschung seiner Jungs, da man schon im Hinspiel mit 0:3 unterlag: „Wir haben letzte Woche einen riesengroßen Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Jetzt kommt Sirzenich, wo wir zwar im Hinspiel verloren, uns aber dennoch gut verkauft haben. Auf eine ähnliche Leistung hoffe ich nun für das Rückspiel, vielleicht gelingt uns ja eine Überraschung.“
Saarburg, So., 5.5., 15.00h
DJK St. Matthias Trier – SG Welschbillig
Im drittletzten Saisonspiel empfängt Schlusslicht St. Matthias (drei Punkte) den Tabellenachten aus Welschbillig (32 Punkte). Welschbillig selbst kann aufgrund des zurückliegenden 3:2-Erfolgs vor einer Woche gegen Tarforst II mit breiter Brust auflaufen und dürfte wohl auch beim Gastauftritt in der Trierer Südstadt die Oberhand behalten, auch wenn man im Hinspiel nur ein 3:3-Remis schaffte.
Beide Klubs sind immer noch im Abstiegsmodus und man hofft nun, den Klassenerhalt um jeden Preis ans rettende Ufer zu tragen. Wenn Tarforsts Zweitvertretung am kommenden Sonntag im drittletzten Saisonspiel den FC Könen empfängt, steht für beide Teams eine Menge auf der Kippe. Der Abstieg jeweils in dunkler Begleitung, steht vor allem die Tarforster Zweitvertretung nach der jüngsten 2:3-Niederlage in Welschbillig mächtig unter Druck. Erwartet wird ein Fight auf Messers Schneide: Die Revanche liegt aufseiten des FSV auch mit Blick auf das Hinspiel (1:2) sowie dem zurückliegenden Kreispokal-Aus (1:5), als man Könen gleich zweimal binnen einer Saison unterlag. Die Grün-Weißen sind demnach der klare Favorit in diesem Spiel, das, so quaken es die Frösche, ein echter Abstiegskrimi werden könnte. „Wir haben es immer noch selbst in der Hand und wollen in Tarforst auf jeden Fall punkten, am liebsten dreifach,“ gibt Könens Trainer Stefan Reifenberg zu Protokoll. Auch sein Kollege Daniel Will beäugt das Heimspiel gegen Könen als richtungsweisend und sagte selbstbewusst: „Unser Ziel muss es sein, aus den letzten drei Partien neun Punkte zu holen. Das geht nicht, indem wir ängstlich und zurückhaltend agieren. Gegen Könen wollen und müssen wir gewinnen.“