Wenn der Aufsteiger Tus Reinsfeld auf die SG Zewen/Igel/Langsur trifft, geht es mehr als nur um Fußball: Es ist die Begegnung zweier neuer Trainer, die sich zudem privat und auch sportlich sehr gut kennen. Weder Reinsfeld noch die SG konnten am ersten Spieltag gewinnen und sind somit auf Wiedergutmachung aus. Es herrscht demnach Spannung pur, wenn die Schwind-Truppe der Zöllner-Elf mächtig einheizen will.
Zwei neue Trainer, zwei starke und qualitativ gut bestückte Teams und jeweils eine dreifache Ausbeute vor dem Visier: Das Duell zwischen dem TuS Reinsfeld und der SG Zewen/Igel/Langsur verspricht schon im Vorfeld reichlich Spannung. Reinsfeld empfängt die Trierer Vorstädter als Aufsteiger und träumt von einer dreifachen Ausschüttung vor heimischer Kulisse, getragen von reichlich Euphorie, einst dem Aufstieg geschuldet. An der Seitenlinie hält Markus Schwind die Zügel fest in den Händen. In der Vergangenheit als Rheinlandliga-Stammtorhüter beim FSV Trier-Tarforst viele Jahre aktiv, sammelte Schwind aber auch schon als Trainer des Bezirksligisten SG Lüxem/Wittlich höherklassige Trainererfahrung. Seine Jungs, viele davon schon mit zahlreichen Rheinlandliga-Auftritten in ihrer Vita, sind heiß auf die Mission A-Liga, die man mit reichlich Leidenschaft stemmen möchte. Das Ziel ist der Klassenerhalt. Man will sich schnell in dieser mit starken Teams bestückten Liga etablieren und die bittere 1:6-Auftakt-Pleite in Ehrang zudem wettmachen. Es ist ein Heimspiel gegen die Zöllner-Truppe aus Zewen, die ebenfalls im ersten Duell gegen Freudenburg knapp unterlag. „Patrick und ich haben sehr viele gemeinsame Überschneidungen in unserer Fußballhistorie. Er ist ein Supertyp und mit Sicherheit einer der besten Trainer der gesamten Region. Aber er hat drei Punkte im Visier, die wir mit aller Macht zuhause halten möchten. Zudem mag ich kein Status-Bild von ihm bei WhatsApp sehen, wo er seinen Sieg wie gewöhnlich mit einem Stück Kuchen feiert,“ sagt TuS-Trainer Markus Schwind. Auf der anderen Seite dagegen wartet Zewen. Seit diesem Sommer geführt von Patrick Zöllner, der dank zahlreicher Trainer-Stationen bei höherklassigen regionalen Topklubs und auch in der luxemburgischen ersten Liga mit dem FC Victoria Rosport reichlich Erfahrung an der Seitenlinie mitbringt. Sein Team verzeichnet einen Umbruch. Viele Neue fanden den Weg zu den Vereinten aus Zewen, Igel und Langsur. Einige spielten sogar schon höherklassig, sodass Zöllner unterm Strich auf eine erfahrene und qualitativ starke Truppe aufbauen kann. Ähnlich wie auch in Reinsfeld lässt man den Blick nach oben nur langsam schweifen. Zöllners Jungs wollen sich in dieser Liga etablieren und gerade nach dem Umbruch wieder Fuß fassen. Außerdem eine bessere Platzierung als im Vorjahr erreichen und nach unten betrachtet kein Feuer entfachen, auch wenn der Auftakt gegen Aufsteiger Freudenburg knapp in die Hose ging. „Reinsfeld verfügt über reichlich gute Qualität und trägt zudem, dem Aufstieg geschuldet, noch jede Menge Euphorie auf den Platz. Ebenfalls notieren sie in ihren Reihen zahlreiche Jungs, die schon mal höherklassigen Fußball gespielt haben. Uns erwartet demnach eine hohe Hürde, der wir uns aber entschlossen stellen wollen,“ protokolliert Patrick Zöllner kämpferisch.