Für die einen (Gusenburg) geht es um fast nichts mehr, für die anderen (Farschweiler) steht der vorzeitige Klassenerhalt ganz oben auf der Agenda. Doch der SV Farschweiler reist mit großen personellen Sorgen nach Grimburg, denn sechs Stammspieler sind verletzt und die Offensive ist quasi nicht existent. Coach Jörg Lauer will mit einer ähnlich engagierten Leistung wie im Ruwertal-Spiel einen Punkt ergattern.

Farschweilers Trainer Jörg Lauer sah die 0:2-Niederlage gegen Ruwertal mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Weil drei Spieler, die vor der Partie im Kader standen, einfach nicht erschienen, musste der Coach mit einer Rumpfelf ins Spiel gehen. „Das ärgert mich kolossal und geht gar nicht, dass drei Spieler erst gar nicht kommen. So musste ich drei Altherren-Spieler auf die Bank setzen. Lobenswert ist aber, dass die Mannschaft ein großes Laufpensum absolvierte, super dagegenhielt und defensiv richtig gut stand.“ Mit dem allerletzten Aufgebot gelang dem Tabellenzwölften ein Achtungserfolg. Dieser soll nun in Grimburg bestätigt werden, doch Lauer wird erneut auf sechs Spieler verzichten müssen. „Wir gehen personell am Krückstock, denn Peter Messerig hat sich am Knie verletzt, Sascha Picko spielte unter Schmerzen und auch Yannick Lauer, Markus Frömberg und ich werden noch nicht spielen können. Das ist bitter.“ Doch Lauer ist Kämpfernatur durch und durch und wird sich nicht kampflos ergeben. „Wenn wir kämpferisch dagegenhalten, als Einheit auftreten und ein frühes Tor machen, ist in Grimburg ein Punkt möglich. Offensiv bleiben wir freilich limitiert.“ So wird Nico Welter vermutlich wieder alleine die Gusenburger Abwehr beschäftigen und für Entlastung sorgen. Eventuell wird Lauer Alex Schirra nach vorn ziehen, doch der hat zwei Jahre keinen Fußball mehr gespielt. Gusenburg wird nach der Spielabsage gegen Mehring die Punkte vermutlich am Grünen Tisch bekommen. „Wir wollen wieder mal ein Spiel gewinnen“, sagt Vorstand Oliver Reis.
Grimburg, So., 24.4., 14.30h