Beim VfL Trier und der SG Saarburg/Serrig zeigen die Formkurven derzeit in entgegengesetzte Richtungen. Die Trierer verloren ihre vergangenen fünf Partien, Saarburg reist dagegen mit drei Siegen nacheinander an.
Der VfL steht nach sieben Spielen bei drei Punkten und musste zuletzt beim SV Trier-Olewig eine 0:3-Niederlage hinnehmen. Insgesamt gelangen bislang lediglich drei eigene Treffer, während die Mannschaft 22 Gegentore hinnehmen musste. Der einzige Saisonsieg liegt inzwischen mehrere Wochen zurück, entsprechend groß ist vor dem Heimspiel der Bedarf nach einem neuen Erfolgserlebnis. Die erste Konsequenz aus diesem Fehlstand folgte vor dem Heimspiel: Trainer Oliver Sollner trat zurück und machte den Weg frei für August Schlotter.
Saarburg/Serrig hat nach einem schwierigen Start deutlich an Boden gewonnen. Drei Siege hintereinander brachten die SG auf zehn Punkte, zuletzt fiel der Erfolg besonders klar aus: Gegen den Vorjahresdritten Schweich II setzte sich die Mannschaft mit 5:1 durch, Simon Ollinger steuerte dabei drei Treffer bei. Die jüngste Serie hat die Saarburger vom unteren Tabellenbereich bis auf Rang sechs geführt.
Die Gäste können deshalb mit beträchtlichem Rückenwind antreten, während der VfL dringend eine Reaktion zeigen muss. Entscheidend dürfte sein, ob Trier seine offensive Flaute der vergangenen Wochen beenden kann.
Trier-Heiligkreuz, So., 27.09., 15.30h
Foto: Archiv/Maes
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