Der Saisonstart der SG Schneifel in der Rheinlandliga war in Ordnung, unter der Woche folgte allerdings das Pokalaus im Elfmeterschießen gegen den Bezirksligisten SG Ellscheid. Gegen den VfB Linz schoss sich die SG jetzt den Frust von der Seele.

Vier Punkte sammelte die SG Schneifel aus den ersten drei Spielen, fünf Tore erzielte die Mannschaft dabei. Ebensoviele erzielte man nun in Linz, wo man ein Offensivfeuerwerk abbrannte. Dabei brauchte es etwas Zeit, bis die Mannschaften ins Spiel fanden. Mitte der ersten Hälfte schaffte es die SG aber, in Führung zu gehen: Yannik Moitzheim, der schon in der vergangenen Saison 22 Tore erzielte, traf in der 31. Minute zum 1:0, mit dem es in die Halbzeit ging.

Im zweiten Durchgang drehte die SG Schneifel dann auf. Erst war es erneut Moitzheim, der auf 2:0 stellte (61.), drei Minuten später traf Simon Reetz zum 3:0 (64.) und zur Vorentscheidung. Die SG hörte nicht auf, spielte weiter nach vorne und war erfolgreich. Dans Darians Sprüds erhöhte in der 78. Minute auf 4:0, Phillipp Bück in der 86. Minute auf 5:0. In Person von Remzi Can Salhan gelang dem VfB in der 90. Minute zwar noch der Ehrentreffer, am Ende stand allerdings ein deutlicher Sieg für die SG Schneifel, die mit diesem Dreier auf Tabellenplatz sechs klettert.