Wenn die Mosella zuhause den VfL Trier empfängt, geht es vor allem für die Gäste um richtig viel.
Die Schweicher haben sich im gesicherten Mittelfeld etabliert und führen mit derzeit 29 Punkten die zweite Tabellenhälfte an. Nach oben geht höchstens in Richtung Saarburg noch was. Nach unten besteht ausreichend Puffer, sodass die Abstiegszone wohl auch zu den Akten gelegt werden kann. Neben einem möglichen Einzug ins Pokalfinale – am Donnerstag, dem 17. April, gastiert man ab 19 Uhr beim B-Liga-Spitzenteam SG Weintal Wiltingen – stehen für Trainer Patrick Quary weitere Maxime im Raum. „Wir wollen noch so viele Spiele wie möglich gewinnen und unsere Leistung zeigen. Es geht um die punktuelle Weiterentwicklung der Spieler. Einige sollen sich irgendwann auch für die erste Mannschaft empfehlen. Sebastian Palms hat den Sprung dorthin geschafft und steht dort regelmäßig im Kader“, weiß Quary um seine Talenteschar. Im Hinspiel habe seine Mannschaft kein gutes Spiel gemacht. „Auf dem holprigen Rasen haben wir uns schwergetan und sind nach einem eigenen Eckball in einen Konter gelaufen. Das Ergebnis wollen wir jetzt natürlich umdrehen.“ Quary erwartet einen extrem motivierten VfL Trier, der alles in die Waagschale werfen wird. „Wir wollen den Ball laufen lassen, Tempo in unsere Aktionen bekommen und über die Außen für Torgefahr sorgen. Gelingt es uns, die Basics abzurufen und unsere spielerische Klasse zu zeigen, können wir zuhause gewinnen“, betont der Schweicher Coach. Nils Sklarski befindet sich im Urlaub. Fragezeichen stehen hinter Lennart Wirz (Rippenprellung) und Niklas Ullrich (Oberschenkelprobleme).
Für den VfL Trier steht jede Menge auf dem Spiel. Die Heiligkreuzer haben in 2025 noch kein Spiel gewonnen, wollen sich aber endlich belohnen. „Die Jungs bringen aus den vergangenen guten Spielen wieder viel Selbstvertrauen mit. Wir haben einen klaren Plan, der mutig sein wird. Wir wollen die Intensität hochhalten und effektiv gegen den Ball sein. Ich erwarte einen spielstarken Gegner, ein attraktives Spiel, das wir unbedingt gewinnen wollen“, gibt sich VfL-Trainer Marco Neumann kämpferisch. Nach Schlüsselbeinbruch und geplanter Operation ist Torben Weber in dieser Saison keine Option mehr. Nico Franzen laboriert an einer Schambeinentzündung und Patrick Hardge an Leistenproblemen. Mo Elhelw ist im Ägypten-Urlaub. So fallen dem Trainer sämtliche Stürmer aus. Aus Verletzungen kommen hingegen Luca Kirschweng, Finn Simon und Linus Darzi zurück.
Schweich, Sonntag, 6.4., 12.15h