B-Trier/Saar, Topspiel-Nachbericht

Trierer Derby: Olewig schlägt den VfL

05. Oktober 2020, 13:15 Uhr

Die VfL-Defensive fand keinen Zugriff und war kam meist einen Schritt zu spät. Hier kommt Olewigs Kapitän Thomas Schad frei zum Abschluss. Foto: Jens Reh

Im innerstädtischen Derby zwischen dem SV Trier-Olewig und dem VfL Trier bewiesen die Hausherren einmal mehr ihre Nervenstärke und sicherten sich den nächsten Dreier. Damit blieben die Olewiger auch im fünften Saisonspiel ungeschlagen.

Ein langes Abtasten gab es beim Derby zwischen den Olewiger Hausherren und den Gästen aus Heiligkreuz nicht. Beide Teams begannen mit viel Tempo und Zug zum gegnerischen Tor. Bereits in der ersten Spielminute kam der SVO zu einer Ecke, führte diese durch einen Pass auf Tobias Dahms schnell aus, der wiederum am langen Pfosten den freistehenden Denys Surma fand – 1:0 Olewig (1.). Die Antwort des VfL ließ nicht lange auf sich warten, denn nach einem Abwehrfehler landete eine Flanke doch noch bei Arne Hackmann, der ungehindert zum Ausgleich einschob (2.). Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte leistete sich vor allem der VfL viele Ungenauigkeiten und unnötige Dribblings. Nach einem solchen landete der Ball vor den Füßen von Olewigs Marvin Nsame Mbongo, der den Ball zur erneuten Führung neben den Innenposten setzte (41.). Im zweiten Durchgang spielte der SVO seine Chancen gut aus und entschied durch einen Doppelpack Dominik Schotts die Partie (48., 52.). Wladimir Weber glückte in der 67. Minute der Anschlusstreffer zum 2:4 in dessen Folge der VfL den Druck erhöhte. Die Olewiger konzentrierten sich auf die Defensivarbeit und brachten den Vorsprung souverän über die Zeit. Olewigs Trainer Sebastian Herz sah eine gute Leistung seiner Mannschaft: „Es war für uns ein wichtiges Spiel. Zum einen, weil es ein Derby war, zum anderen, weil wir schon lange nicht mehr gegen den VfL gewonnen haben. Es war eine geschlossene Teamleistung und letztendlich ein verdienter Sieg.“ Das bestätigte auch VfL-Coach Bilal Boussi, den der Auftritt seines Teams enttäuschte: „Von uns war es keine gute Leistung. Olewig hat ohne Wenn und Aber verdient gewonnen. Sie wollten es heute deutlich mehr. Bei uns hat der Einsatz gefehlt, wir waren zu weit von unseren Gegenspielern weg und nicht mutig genug, unser Spiel durchzusetzen. Wir haben vier Saisonspiele gute Leistungen gezeigt, aber heute war es ein schlechtes Spiel – das kann im Fußball auch mal passieren. Es haben leider auch fünf Spieler gefehlt, wodurch wir von Außen nichts mehr viel ändern konnten.“

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