Nach der Eroberung des dritten Tabellenplatzes will der SV Trier-Olewig seine Serie gegen das Kellerkind aus Udelfangen weiter ausbauen. Leichtes Spiel erwartet in Trier allerdings niemand.
Der SV Trier-Olewig legte in den letzten Wochen einen Lauf hin und sicherte sich fünf Siege in Folge – und das, während die Topteams und Tabellennachbar Konz Punkte liegen ließen. Der Lohn der Olewiger Erfolgsserie zeigte sich daher auch in der Tabelle, wo die Trierer am Sonntag auf den dritten Platz vorrückten. Schluss muss dort trotz sieben Punkten Rückstand auf das Führungsduo Wincheringen-Euren nicht sein, stehen doch in den nächsten Wochen noch direkte Duelle an. Ehe es soweit ist, richtet sich die volle Konzentration des SVO jedoch auf das Heimspiel am Freitagabend gegen das Kellerkind aus Udelfangen.
So leicht, wie es scheint, dürfte es laut Olewigs Trainer Denys Surma aber nicht werden: „Ihre Ergebnisse nach der Winterpause haben mich überrascht und die hat so wohl kaum einer erwartet. Ich weiß nicht, woran es liegt, ob Udelfangen etwas am Kader machte oder sie jetzt alles aus ihren Spielern rausholen. Ich bin gespannt und erwarte am Freitagabend ein schweres Spiel. Wir stehen aber jetzt auf Platz drei und wollen diesen Platz bis zum Saisonende mindestens halten.“
Tatsächlich zeigte der SV Udelfangen nach dem Winter eine klare Leistungssteigerung. An der Tabellensituation änderte dies aber nur wenig, denn seit dem letzten Wochenende fehlen sechs Punkte auf das rettende Ufer. Umso schmerzhafter sind die Niederlagen gegen Tawern II (5:4) und jüngst gegen die SG Hochwald II (2:3). Schließlich lag man in beiden Partien vorne und kassierte den entscheidenden Gegentreffer trotz Überzahl. Gegen Olewig ist nun Konzentration über die gesamte Spielzeit gefragt. Gelingt das nicht, wird Udelfangen wie im Hinspiel (1:3) leer ausgehen.
Trier-Olewig, Fr., 24.04., 19.30h
Foto: Archiv/Sandra Maes
