Benjamin Leis hatte seine neue Mannschaft bereits ein paar Tage vor der eigentlich für den Montag vorgesehenen offiziellen Amtsübernahme gecoacht.




Doch bei seinem Debüt als Trainer des SV Tawern erlebte Benny Leis keinen gelungenen Einstand, während Aufsteiger Franzenheim den zweiten Sieg in Folge einfuhr. Nachdem die quicklebendigen Gäste aus dem vorderen Hochwald bereits zweimal Aluminium getroffen hatten, legte Franzenheim fast schon logisch-konsequent mit einem verwandelten Foulstrafstoß von David-Ovidiu Rus nach einem ungeschickten Einsteigen an Paul Bladt nach 36 Minuten vor. Es dauerte bis in die Schlussminuten, ehe Bladt mit einem 20-Meterschuss ins lange Eck dem 2:0 für die Gäste den Sack bereits zuband (81.). Zwar machte es Johannes Weber mit dem Anschlusstreffer zum 1:2 noch mal spannend, doch Franzenheim rettete den knappen Vorsprung über die Zeit. Benny Leis machte die Niederlage daran fest, nicht zwingend genug vor dem Tor gewesen zu sein. „Wir haben zu viele Fehler gemacht und es hat auch an der Sauberkeit in den finalen Situationen gefehlt. Die Niederlage ist verdient. Lucas Jungandreas hat unsere Abwehr etliche Male vor Probleme gestellt.“ Dem SVT wurde kurz vor Schluss der mögliche Ausgleichstreffer wegen einer Abseitsstellung verwehrt. Alles gut dagegen in Franzenheim, Pellingen und Schöndorf nach dem zweiten Sieg in Serie. Der Aufsteiger aus dem vorderen Hochwald scheint nun endgültig in der Liga angekommen zu sein. Trainer Thomas Werhan war jedenfalls zufrieden. „Wir haben es geshxcafft, in den ersten 20 Minuten zu dominieren u dkamen zu großen Chancen. So haben wir kurioserweise dreimal in Folge in einer Aktion gegen die Latte geschossen. Wir haben es über die gesamte Spielzeit gut verteidigt und hatten auch vielversprechende Umschaltsituationen. Über der zweiten Halbzeit lag ein gewisser Schatten, weil sich Kevin Greilich sehr wahrscheinlich das zweite Mal das Kreuzband gerissen hat. So haben wir mit dem letzten Aufgebot – es fielen auch Philipp Mendgen, Julian Völker und Leon Falk aus – dagegengehalten und alles investiert, um den Sieg über die Zeit zu retten. Es war ein absoluter Arbeitssieg, den wir uns aber irgendwie auch verdient haben.“