Tawern bleibt obenauf, Zeltingen-Rachtig dagegen unten drin.

Das ist die nüchterne Erkenntnis der Partie an Ostersamstag an der Zeltinger Brücke. Während der SV Tawern nach dem 3:2-Erfolg in diesem Jahr weiterhin unbesiegt bleibt, kommt Zeltingen-Rachtig trotz einer Leistungssteigerung gegenüber dem 1:6 in Rascheid nicht aus den Abstiegsrängen heraus. Zum Matchwinner in einer intensiven und umkämpften Begegnung avancierte Carsten Vogel, der für den Tabellenzweiten ein Doppelpack schnürte. Pascal Meschak sorgte nach einen an Benedikt Kaufmann verursachten Foulelfmeter zunächst für die Zeltinger Führung (22.), ehe Vogel nach Vorarbeit von Dennis Weber, der nach 30 Minuten mit einem doppelten Bänderriss vom Platz musste, egalisierte – 1:1 (24.). Noch vor der Pause gelang Luca Weisgerber mit einem Kopfball gegen die Laufrichtung von Dominik Henchen die Tawerner Führung (39.). Die hatte kurz nach Wiederbeginn jedoch nur zehn Minuten Bestand, als Alex Schiffmann zum 2:2 traf. Vogel war es schließlich vorbehalten, auf Vorlage von Michael Fantes mit einem Schlenzer ins lange Eck für die Entscheidung zu sorgen – 2:3 (55.). „Wir haben eine richtige Reaktion auf das 0:1 gezeigt, das Spiel gedreht und in der Folge die Partie weitgehend im Griff gehabt. Zeltingen versuchte, mit langen Bällen und über Konter zum Erfolg zu kommen, doch insgesamt haben wir wenig zugelassen“, sah SVT-Trainer Steve Birtz vornehmlich im ersten Durchgang zahlreiche Möglichkeiten seiner Mannschaft, die Partie früher zu entscheiden. SVZT-Trainer Björn Griebler kommentierte eine „sehr engagierte und konzentrierte Leistung, die leider unbelohnt blieb. Erneut haben uns individuelle Fehler im Aufbauspiel einen oder mehrere Punkte gekostet.“ Der Coach, der in der neuen Saison den Rheinlandligisten Rot-Weiss Wittlich übernimmt, gab sich schon wieder kämpferisch und richtete den Blick bereits voraus: „Wir haben mal wieder gesehen, dass wir auch gegen die Besten mithalten können, wenn wir die Vorgaben umsetzen. Jeder sollte das Positive aus diesem Spiel ziehen, da wir heute ein komplett anderes Gesicht gezeigt haben als noch vorige Woche in Rascheid. Wenn wir so agieren, werden wir uns auch wieder belohnen.“